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Smart-Home-Planung einfach gemacht: Mit diesen acht Tipps behalten Sie den Überblick.

Smart-Home-Planung einfach gemacht: Mit diesen acht Tipps behalten Sie den Überblick.

Das ideale Smart Home bietet Ihnen genau den Komfort und Funktionsumfang, den Sie sich wünschen. Damit die Umsetzung Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie bereits bei der Planung grundlegende Dinge klären: Diese reichen von der einzusetzenden Technik bis hin zu Ihren persönlichen Gewohnheiten. Unsere acht Tipps helfen Ihnen, bei der Planung den Überblick zu behalten.

  • Bestimmen Sie zunächst Umfang und das passende System.
  • Berücksichtigen Sie bei der Smart-Home-Planung Ihre Wohnsituation und stimmen Sie die smarte Technik darauf ab.
  • Beziehen Sie einen Experten in Ihre Smart-Home-Planung mit ein.
  • Der Gira Home Assistant hilft Ihnen dabei, einen Gira Fachpartner zu finden.

1. Wie smart darf’s denn sein? Überlegen Sie sich, was Sie im Smart Home steuern möchten.

Möchten Sie lediglich grundlegende Anwendungen wie Licht- und Jalousiesteuerung im Smart Home vornehmen, oder wollen Sie viele unterschiedliche smarte Geräte in einem umfangreichen System miteinander vernetzen? Die Antwort auf diese Frage verrät bereits, wie die technische Grundlage für Ihr Smart Home aussehen sollte.

Für die Steuerung von Licht, Jalousie und Heizung stellt beispielsweise das Gira System 3000 die perfekte Wahl dar, da es auf diese drei Bereiche optimiert ist. Die Steuerung gelingt dabei über spezielle Schalteraufsätze und Schaltuhren, die Sie wahlweise auch per Bluetooth steuern können.

Möchten Sie darüber hinaus auch Haushalts- und Entertainmentgeräte smart bedienen, benötigen Sie ein Smart-Home-System mit größeren Funktionsumfang.

Gira System 3000 Jalousie- und Lichtsteuerung in E3 Designlinie
Jalousiesteuerung im Gira System 3000: Der Schalter lässt sich entweder klassisch bedienen oder per Bluetooth aus der Entfernung steuern.

2. Kabelgebunden oder kabellos? Überlegen Sie sich, welche Art von Smart Home zu Ihnen passt.

KNX und eNet SMART HOME sind für eine umfassende Vernetzung mit beliebigen smarten Geräten konzipiert und ermöglichen die zentrale Steuerung per App oder Bedienzentrale wie dem Gira G1.

Für Ihre Smart-Home-Planung ist es zunächst wichtig, den Unterschied zwischen KNX und eNet SMART HOME zu kennen. Denn während im KNX sämtliche Komponenten wie Lichtschalter und Heizungsregler per Unterputzkabel miteinander verbunden sind, werden diese im eNet SMART HOME kabellos miteinander vernetzt.

Wissen Sie von vorneherein, dass Sie ihr Zuhause vollständig vernetzten wollen, lohnt sich die Investition in ein KNX. Möchten Sie hingegen klein anfangen oder smarte Technik im Bestand nachrüsten, eignet sich das eNet SMART HOME für Ihr Bauvorhaben besser.

Tipp: Den genauen Unterschied zwischen KNX und eNet SMART HOME haben wir für Sie hier in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Gira HomeServer Grau vor schwarzem Hintergrund
Der Gira HomeServer bildet die Schaltzentrale im Gira KNX.

3. Haus oder Wohnung – Wie sieht Ihre Wohnsituation aus?

Bei der Smart-Home-Planung spielt auch Ihre Wohnsituation eine entscheidende Rolle. Wie groß ist die Fläche, welche die smarte Technik abdecken soll? Ist es Ihnen möglich, nötige Baumaßnahmen für KNX vorzunehmen? Oder möchten Sie lieber ohne großen Installationsaufwand arbeiten?
Für Mietwohnungen oder Altbau eignet sich eine kabellose Lösung, die Sie einfach nachrüsten können, wie eNet SMART HOME. Bauen Sie hingegen neu, lohnt es sich, auch gleich die entsprechende Infrastruktur für KNX zu schaffen.

4. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Smart-Home-Planung die Anzahl der Räume.

Während der Planungspahse hilft es, sich Gedanken über den späteren Umfang Ihres Smart Home zu machen. Möchten Sie beispielsweise jeden Raum mit einer Heizungssteuerung ausstatten? Oder sollen nur ausgewählte Zimmer smart vernetzt werden?

Denken Sie auch darüber nach, ob das ein oder mehrere Stockwerke betrifft. Denn bei der Installation kabelloser Systeme spielt die Übertragungsreichweite einzelner Geräte eine wichtige Rolle. Das Gira eNet Smart Home ist beispielsweise für die Vernetzung von bis zu 120 m² geeignet.

Gira Produkt eNet G1 SmartHome weiss
Über die Bedienzentrale Gira G1 können Sie Ihr gesamtes eNet SMART HOME steuern.

5. Schalter, App oder Sprache? Überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Smart Home steuern möchten.

Nachdem Sie entschieden haben, welche Geräte Sie wo installieren möchten, sollten Sie sich Gedanken über die Steuerung machen. Wollen Sie beispielsweise Licht, Jalousie und Heizung über eine App steuern oder ist Ihnen auch die klassische Steuerung per Schalter wichtig?

Wenn Sie die Bedienung mit Schaltern gewohnt sind, können Sie entsprechende Lösungen wie z.B. den Gira Tastsensor 4 in Ihr KNX Smart Home integrieren. Der Vorteil an smarten Schaltern wie diesem: Sie können die Tasten mit der Funktion Ihrer Wahl belegen. Auch im Gira eNet SMART HOME können klassische Schalter installiert werden: Der Gira eNet Funk-Bedienaufsatz kann mit beliebigen Funktionen im Smart Home belegt werden.

Auch die Steuerung per Smartphone oder Tablet ist im Smart Home mit entsprechenden Apps einfach umzusetzen. Für das Gira KNX, Gira eNet SMART HOME und das Gira System 3000 stellen wir Ihnen die passenden Apps zur Verfügung. So verwandeln Sie jedes Smartphone und Tablet in eine praktische Smart-Home-Fernbedienung.

Auch die bequeme Sprachsteuerung zählt mittlerweile zum Standard im Smart Home – ganz unabhängig davon, für welches System Sie sich entscheiden. Überlegen Sie sich, ob diese Option für Sie interessant ist und welche Räume Sie mit einem Sprachassistenten ausstatten möchten.

Um die Verwaltung Ihres gesamten Smart Home zu erleichtern, empfehlen wir außerdem die Bedienzentrale Gira G1. Hierüber können Sie Ihr Smart Home nicht nur zentral steuern, sondern auch einfach konfigurieren.

Gira X1 App Interface 2020
Habe ich das Licht ausgemacht? Per Gira App verwalten und steuern Sie Ihr gesamtes Smart Home auch von unterwegs.

6. Safety first – wägen Sie ab, ob Sie ein Sicherheitssystem in Ihr Smart Home integrieren wollen.

Natürlich bietet sich ein Smart Home auch für die Integration eines Sicherheitssystems an. Ein großer Vorteil: Die Verwaltung und Steuerung gelingt intuitiv über das gewohnte Smart-Home-Interface. Verbinden Sie beispielsweise unser Alarmsystem Gira Alarm Connect mit KNX, um die Steuerung über den Gira G1 vorzunehmen.

Außerdem haben Sie damit die Möglichkeit, das Sicherheitssystem mit anderen Geräten im Smart Home zu vernetzen. Stellen Sie beispielsweise einen Ablauf ein, der alle Lichter im Haus einschaltet, sobald die Alarmanlage auslöst.

Gira Sicherheitssystem Alarm Connect an der weißen Wand
Gira Alarm Connect kommt ohne Kabel aus und kann daher ohne großen Aufwand in das Smart Home integriert werden.

7. Vernetzte Türkommunikation – mehr Komfort im Smart Home.

Auch die Integration einer Türkommunikation bietet sich für Ihr Smart Home an. Ähnlich wie bei einem Alarmsystem, nehmen Sie die Steuerung und Kommunikation mit Ihrem Besuch ebenfalls zentral über den Gira G1 vor.

Tipp: Eine Türkommunikation wie das Gira System 106 erhöht nicht nur den Komfort, sondern trägt auch zum Einbruchschutz bei. Schließlich können Sie dank Videounterstützung sehen, wer vor Ihrem Haus steht.

8. Unterstützung vom Fachmann: Über den Gira Home Assistant finden Sie Gira Fachpartner in Ihrer Nähe.

Beziehen Sie einen Experten in Ihren Planungsprozess mit ein, sobald Sie eine grobe Vorstellung von Ihrem zukünftigen Smart Home haben. Unsere Gira Fachpartner unterstützen und beraten Sie bei Ihrer Smart-Home-Planung – individuell auf Ihre Wohnsituation abgestimmt.

Einen Gira Fachpartner in Ihrer Nähe vermitteln wir Ihnen über unseren Gira Home Assistant. Hier machen Sie zunächst Angaben zu Ihrem Bauprojekt und wählen anschließend aus, was Ihnen bei einem Smart Home wichtig ist. Mit Ihrer persönlichen Konfiguration leiten wir Sie anschließend an einen Gira Fachpartner weiter, von dem Sie sich unverbindlich beraten lassen können.

Sie haben die Planung Ihres Smart Home in der Hand.

Diese acht Tipps zur Smart-Home-Planung geben Ihnen einen grundlegenden Überblick darüber, was in einem smarten Zuhause überhaupt möglich ist und was Sie dabei beachten sollten. Wie umfangreich Sie Ihr Smart Home tatsächlich gestalten, bleibt Ihnen überlassen.

Nun wünschen wir Ihnen erst einmal viel Spaß bei Ihrer Planung.

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