Smart-Home-Planung: 7 Tipps für den Einstieg | G-Pulse

1. Funktionen im Smart Home planen

Zunächst stellt sich die Frage: Was soll in Ihren vier Wänden möglich sein? Reichen Ihnen die Basics wie Licht,- und Jalousie- und Heizungssteuerung? Oder möchten Sie auch andere Entertainment- und Haushaltsgeräte miteinander vernetzen? Der gewünschte Funktionsumfang bildet die Grundlage für Ihre Smart-Home-Planung: Je nachdem, wie hoch Ihre Ansprüche sind, stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Aber keine Sorge – falls Sie in ein paar Jahren doch ein paar Extras mehr integrieren wollen, können Sie gegebenenfalls immer nachrüsten.

2. Smart-Home-System planen

Wenn Sie lediglich die grundlegenden Funktionen abdecken wollen, ist das Gira System 3000 eine gute Wahl. Damit können Sie die Beleuchtung, Jalousien und Raumtemperatur steuern – wahlweise per Schalter, Bluetooth-App oder individuelle Zeitpläne. Sie möchten darüber hinaus noch weitere Vorteile nutzen? In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Kabel oder Funk.

  • Mit dem Gira KNX System sichern Sie sich maximalen Wohnkomfort. Unterwegs per App nach dem Rechten sehen, Geräte von unterschiedlichen Herstellern vernetzen, komplexe IFTTT-Szenarien programmieren – alles kein Problem. Dafür müssen allerdings spezielle BUS-Kabel in den Wänden verlegt werden. Deshalb empfiehlt es sich vor allem bei Neubauten, ein KNX Smart Home zu planen.

  • Für Modernisierungen in bestehenden Gebäuden (z. B. ältere Häuser oder Wohnungen) ist ein kabelloses System die optimale Lösung. Zum einen können Sie ein Gira eNet SMART HOME einrichten: Die Vernetzung läuft hier via Funksignal. Eine weitere funkbasierte Alternative bietet das Gira KNX RF System. In beiden Fällen ist die Steuerung – genau wie in einem kabelgebundenen KNX Smart Home – per App, Sprachbefehl oder mit der zentralen Bedieneinheit Gira G1 möglich.

3. Smart-Home-Installation planen

Abgesehen von Ihren Wünschen spielen natürlich die gegebenen Umstände eine entscheidende Rolle. Je nach Wohnsituation können sich unterschiedliche Herausforderungen ergeben:

  • Wie groß ist die Fläche, die Ihr Netzwerk abdecken soll? Das Gira eNet SMART HOME eignet sich beispielsweise für bis zu 120 m².

  • Erstreckt sich Ihr Wohnraum über mehrere Stockwerke? Insbesondere bei der Installation von kabellosen Systemen ist es wichtig, die Übertragungsweite verschiedener Geräte zu berücksichtigen.   

  • Wie sieht es mit einzelnen Räumen aus: Möchten Sie jedes Zimmer mit einer automatischen Heizungssteuerung ausstatten? Oder brauchen Sie bestimmte Funktionen nur in bestimmten Bereichen?

Last but not least: Können Sie umfassende Renovierungsarbeiten vornehmen oder möchten Sie den Installationsaufwand lieber auf einem Minimum halten? Für Mietwohnungen oder Altbauten empfehlen wir kabellose Lösungen wie eNet oder KNX RF, die sich einfach nachrüsten lassen. Wenn Sie ohnehin ein neues Einfamilienhaus planen, ist KNX in der kabelgebundenen Variante die beste Wahl. So schaffen Sie gleich zu Beginn eine solide Infrastruktur, mit der Sie das Potenzial Ihrer Haustechnik voll ausschöpfen können.

4. Steuerung im Smart Home planen

Sie wissen nun, welche Geräte Sie an welchen Stellen installieren möchten? Dann wird es Zeit, sich Gedanken um die Bedienelemente zu machen. Abgesehen von der Steuerung per App oder Sprachbefehl können Sie auch smarte Schalter integrieren. Damit haben Sie weitaus mehr Optionen als „Licht an“ oder „Licht aus“:

  • Bei der Planung eines KNX Smart Homes ist beispielsweise der Gira Tastsensor 4 empfehlenswert: Hier können Sie bis zu acht verschiedene Funktionen individuell konfigurieren. Integrierte LEDs zeigen Ihnen die Betriebs- und Statusinformationen zu angeschlossenen Geräten an.

  • Im Gira eNet Smart Home dient der Gira eNet Funk-Bedienaufsatz als zentrale Steuereinheit. So schalten Sie mit einem kurzen Fingertipp das Licht an und aus – oder dimmen stufenlos, indem Sie den Taster länger berühren.

  • Wenn Sie ein kabelloses KNX Smart Home planen, kommt der batteriebetriebene Gira KNX RF Tastsensor zum Einsatz. Dieser lässt sich auf verschiedensten Oberflächen anbringen: Holz, Beton oder sogar Glasscheiben. Zusätzlich können Sie mit mobilen Handsendern von jedem Raum aus Funktionen aktivieren.

5. Sicherheit im Smart Home planen.

Selbst die innovativste Haustechnik hilft uns nicht weiter, wenn sie anfällig für Störungen ist. Deshalb sollten Sie bei der Smart-Home-Planung unbedingt an die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen denken.

Selbst die innovativste Haustechnik hilft uns nicht weiter, wenn sie anfällig für Störungen ist. Deshalb sollten Sie bei der Smart-Home-Planung unbedingt an die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen denken. Hier geht es zum einen darum, sensible Daten vor Fremdzugriffen zu schützen. Aber auch gegen Brände oder Einbrüche muss entsprechend vorgesorgt sein. Das gelingt am besten mit einem ganzheitlichen Sicherheitssystem wie Gira Alarm Connect: Integrierte Glasbruch- und Rauchwarnmelder schlagen sofort Alarm, falls Gefahr im Verzug ist. Sind Sie währenddessen nicht zu Hause, erhalten Sie eine Nachricht auf dem Smartphone und können schnell reagieren. Zudem gibt es die Möglichkeit, weitere Geräte mit einzubinden: Beispielsweise könnten sich alle Lichter im Haus automatisch anschalten, sobald ein Alarm ausgelöst wird. 

6. Türkommunikation im Smart Home planen

Wohnkomfort beginnt schon vor der Haustür: Willkommene Gäste zu empfangen ist genauso wichtig, wie ungebetene Eindringlinge fernzuhalten. An dieser Stelle kommt eine smarte Türsprechanlage wie das Gira System 106 ins Spiel: Über die Bedienzentrale Gira G1 können Sie sehen, wer an der Tür klingelt und mit Ihrem Besuch sprechen, bevor Sie ihn hereinlassen. Mit seinem modern-minimalistischen Design fügt sich das Gira System 106 harmonisch in jeden Eingangsbereich ein – wahlweise als Aufputz- oder Unterputz-Variante.

Tipp: Sie neigen dazu, Ihre Schlüssel zu verlegen oder sich versehentlich auszusperren? Dann sollten Sie bei der Smart-Home-Planung überlegen, ob Sie einen schlüssellosen Zugang integrieren möchten: Mit Gira Keyless In brauchen Sie nichts weiter als einen persönlichen Code oder Ihren Fingerabdruck, um die Haustür zu öffnen.

7. Professionelle Hilfe bei der Smart-Home-Planung

Vertrauen ist gut – Fachwissen und langjährige Erfahrung sind besser. Sobald Sie eine grobe Vorstellung von Ihrem Wunschsystem haben, sollten Sie im nächsten Schritt immer einen Experten zurate ziehen. Unsere Gira Fachpartner unterstützen Sie bei der Smart-Home-Planung – individuell auf Ihre Wohnsituation abgestimmt. Einen passenden Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie über den Gira Home Assistant. Das Ganze dauert nicht länger als zehn Minuten:

  • Sie machen ein paar Angaben zu Ihrem Bauprojekt und wählen aus, worauf Sie Wert legen.

  • Auf Basis Ihrer Angaben leiten wir Sie direkt an einen Gira Fachpartner weiter, von dem Sie sich unverbindlich beraten lassen können.

Gira Bewegungsmelder Cube

Der Gira Bewegungsmelder Cube leuchtet Ihnen den Weg und schreckt Einbrecher ab. Um eine zuverlässige Lichtschaltung zu ermöglichen, erfasst der Cube neben der Umgebungshelligkeit auch die Wärmebewegung von vorbeilaufenden Personen. Diese Kombination verhindert das ungewollte Einschalten des Lichts, beispielsweise durch starke Bewegung von Bäumen bei Windböen. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Cube nur dann reagiert, wenn er wirklich benötigt wird.

Sprachsteuerung im Smart Home

Steuern Sie Ihr Smart Home auf Zuruf. Direkt und intuitiv. Wie das funktioniert? Mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder dem Google Assistant.

Gira Alarm Connect

Schützen Sie, was Sie lieben. Das Gira Sicherheitssystem Alarm Connect bietet einen Rundum-Schutz im Haus und sorgt damit für ein sicheres Gefühl.

Gira eNet SMART HOME

Höchste Qualität, intuitive Anwendung, unkomplizierte Installation in bestehenden und neuen Gebäuden – all das erfüllen funkbasierte Gira eNet Systeme. Von der Lichtsteuerung per Funk-Wandsender bis zur Bedienung per App – Gira eNet ermöglicht die komfortable Steuerung der gesamten Gebäudetechnik. Auch einen informationssicheren Fernzugriff ermöglicht das eNet SMART HOME – dieser ist vom Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik auf seine Sicherheit geprüft.

Gira G1

Zufallsschaltungen für Licht und Jalousie lassen den Eindruck entstehen, dass sich jemand im Haus aufhält. Und wenn Sie den Raumtemperaturregler in die Steuereinheit integrieren, können Sie ganz einfach Ihr individuelles Raumklima einstellen.