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Heller Wohnraum im sanierten Amsterdamer Weberhaus mit moderner Einrichtung und historischen Deckenbalken.

Tradition trifft Technik: Ein 350 Jahre altes Haus zeigt seine moderne Seite

Einst vom Einsturz bedroht, heute ein modernes Wohnhaus: Das historische Weberhaus an der Amsterdamer Vijzelgracht zeigt, wie aus einer Ruine ein komfortables Zuhause entstehen kann – dank mutiger Architektur, liebevoller Restaurierung und smarter Technik von Gira. 

Es gibt Häuser, die Geschichten erzählen und solche, die selbst zur Geschichte werden. Das Weberhaus an der Vijzelgracht im Zentrum von Amsterdam gehört zweifellos zu beiden Kategorien. Als eines der wenigen verbliebenen typischen Weberhäuser aus dem 17. Jahrhundert war es jahrelang vom Verfall bedroht. Nachdem das Fundament erneuert wurde, bekam das Gebäude durch die Architekten von Benthem Crouwel eine zweite Chance. Heute zeigt es eindrucksvoll, wie Tradition und Zukunft in einem Haus harmonieren können. 

Historische Backsteinfassade des sanierten Weberhauses an der Vijzelgracht in Amsterdam
Die historische Backsteinfassade bewahrt den ursprünglichen Charakter des Weberhauses. Quelle: Jannes Linders
Moderne Glasfassade an der Rückseite des sanierten Weberhauses in Amsterdam.
Die neue Glasfassade öffnet das Haus und markiert den Wandel zum zeitgemässen Wohnraum. Quelle: Jannes Linders

Mut zur Sanierung: Wie aus einer Ruine ein Wohnjuwel wurde 

Das rund 350 Jahre alte Gebäude stand kurz vor dem Aus. Nach vielfältigen Nutzungen, Anbauten und strukturellen Schäden erklärte die Stadt Amsterdam es im Jahr 2008 für unbewohnbar. Erst das neue Fundament von 2015 schuf die Voraussetzung für eine behutsame und zugleich zukunftsweisende Sanierung. 

Die Architekten entfernten über die Jahre gewachsene Anbauten, legten historische Schichten frei und öffneten die Rückseite des Hauses mit einer großzügigen Glasfassade. So entstand nicht nur ein moderner, lichtdurchfluteter Wohnraum, es entstand auch ein neues Kapitel für ein jahrhundertealtes Haus. 

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Gira Smart-Home-Ratgeber

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Smarte Technik, die Geschichte respektiert 

Die neu gestalteten Räume werden durch moderne Technik von Gira ergänzt, die sich harmonisch in das historische Weberhaus einfügt. Sie sorgt für Komfort, Effizienz und eine dezente Modernität, die den Charakter des Gebäudes bewahrt.

Das Gira KNX System bildet das intelligente Fundament der Smart-Home-Technik und ermöglicht eine zentrale, energieoptimierte Steuerung von Licht, Verschattung und weiteren Funktionen – präzise abgestimmt auf den Alltag der Bewohner/innen.  

Die Funktionen werden über den Gira Tastsensor 4.55 bedient, dessen klare Formensprache und intuitive Haptik sich unaufdringlich in das Raumkonzept einfügen. Ergänzt wird die Ausstattung durch die Schalter und Steckdosen der Designlinie Gira E2 in elegantem Schwarz matt, die einen modernen Akzent zu den historischen Materialien setzen.  

Die modulare Türkommunikation aus dem Gira System 106 an der Hausfassade fügt sich auch von außen harmonisch in das Gesamtkonzept des Hauses ein. 

So entsteht ein stimmiges Zusammenspiel aus überliefertem architektonischem Erbe und zukunftsweisender Smart-Home-Technologie, die im Hintergrund arbeitet und dennoch jeden Tag spürbare Vorteile bietet. 

Lichtdurchfluteter Arbeitsraum mit Glasdach im sanierten Weberhaus.
Ein gläsern gestalteter Arbeitsraum zeigt, wie historische Räume zeitgemäss neu interpretiert werden. Quelle: Jannes Linders
Materialkontraste aus Holz und Metall im sanierten Weberhaus.
Materialkontraste aus Holz und Metall übersetzen die historische Substanz in eine zeitgemässe Raumgestaltung. Quelle: Jannes Linders

Historische Räume, modern interpretiert

Die vier schmalen Ebenen des historischen Weberhauses zeigen, wie effizient Raum neu gedacht werden kann: Die offene Glasfassade an der Rückseite lässt viel Tageslicht in das Gebäude strömen und verwandelt das zuvor dunkle Souterrain in helle, freundliche Schlafzimmer.  

Das Erdgeschoss mit Küche, Essbereich und Beiküche bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Hauses, während das darüberliegende Wohnzimmer durch die gelungene Kombination aus Altem und Neuem besticht – inklusive der bewusst integrierten, abgetretenen Originalstufen in der schlanken neuen Treppe. 

Ein gläsern gestalteter Arbeitsraum im Halbgeschoss sowie der lichtdurchflutete Spitzboden mit Master Bedroom und offenem Bad erweitern das Wohngefühl. 

Durch den Rückbau späterer Anbauten entstand zudem ein kleiner Garten, der den ursprünglichen Grundriss wieder freilegt und das Haus zugleich mit einer offen wirkenden, zeitgemäßen Architektur verbindet. 

Aus einem fast verlorenen Bauwerk ist ein zeitgemäßes Zuhause entstanden, das seine Geschichte stolz weiterträgt. Das Weberhaus zeigt, wie sich historische Substanz und moderne Lösungen so verbinden lassen, dass ein Wohnraum entsteht, der Vergangenheit bewahrt und zugleich zukunftsfähig ist.