Wer auf dem Balkon dieser Villa steht, hat ein Problem, ein einziges: Wohin gucken? Das Dilemma der Aussicht liegt auf der Hand – blickt man nun auf den funkelnden Lago di Garda oder lieber doch ins Innere, in eine Wohnwelt, die keine Design- und Komfortwünsche offenlässt?
Built for the view
Das Örtchen Torri del Benaco, keine 3.000 Einwohner, befindet sich am Ostufer des größten Sees von Italien, dem Gardasee. Vis-à-vis am Westufer liegt das deutlich größere Salò, in der Dämmerung funkeln die Lichter des eleganten Ortes über das Wasser. In Torri del Benaco geht es hingegen ruhiger zu, soweit man das in der wegen ihrer Schönheit berühmten Region sagen kann. Es ist der ideale Ort für eine Luxusvilla der Sonderklasse. Das langgezogene, schlanke Gebäude schmiegt seine beiden Stockwerke in den Berghang, vor dem unteren lockt ein Infinity Pool, während das obere mit einem spektakulären Panoramablick über den See und die dahinter liegenden Brescianer Voralpen aufwartet. Wer hier zu Gast ist, wird sich eine lange Zeit nicht sattsehen können.
Das Auge freilassen
Das alles ist natürlich gewollt. Die Innenarchitekturspezialisten des auf Luxus spezialisierten Büros Steurer Wohnstudio aus Südtirol haben Transparenz auf die Eins gesetzt. Von der randlosen Glaseinfassung des Balkons über die raumhohe und fast die gesamte Seefront abdeckende Vollverglasung bis zur offenen Wohnlandschaft dahinter, die Aussicht ist und bleibt unverstellt. Ein mit großzügigen Aussparungen versehenes Vordach sorgt für den Schatten vor der Mittagssonne, an der Lichtflutung des Inneren ändert das aber kaum etwas. So orientieren sich auch die Funktionsbereiche sämtlich nach außen: Sofalounge, Esstisch, Kochinsel – stets mit Seeblick.
Bequem gemacht
Was ebenfalls auffällt: Auch die Farben und Materialien in den großzügig dimensionierten Räumen drängen sich nie in den Vordergrund. So bestimmen im Wohn-, Ess- und Kochbereich helle, einfarbige Flächen das Bild, keinerlei Ornamentik lenkt bei Bezügen, Teppichen oder Vorhängen das Auge ab. In den innenliegenden Räumen dürfen Flächen auch mal gedecktere Farben haben, warmtonig-dunkles Holz wird etwa für Treppen oder Wandverkleidungen genutzt. Auch die Gebäudetechnik ordnet sich konsequent der Architektur unter. Ein umfassendes Gira KNX System und ein Gira HomeServer vernetzen im Hintergrund Funktionen wie Klima, Lüftung, Licht, Entertainment und Sicherheit. Die Steuerung erfolgt über zentrale Bedienelemente wie den Gira G1 sowie strategisch platzierte Gira Tastsensoren 4.95. Bei den Betten kommen Steckdosen und Tastsensoren in Kombination mit Abdeckrahmen der Designlinie Gira Esprit zum Einsatz. So fügen sich die Bedienelemente harmonisch in das architektonische Gesamtkonzept ein. Das Ergebnis: Technologie, die höchsten Komfort bietet, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Oder anders gesagt: höchster Designanspruch, aber die Aussicht bleibt der Star.
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