Markantes Signal für den Aufbruch

Markantes Signal für den Aufbruch

Die Entwicklung des Packhofareals, direkt am Erlweinspeicher und dem Landtagsgebäude in der sächsischen Landeshauptstadt, hatte lange stagniert. Nun macht die SPD mit einem robust-prägnanten Bürobau für verschiedene ihr nahestehende Organisationen einen neuen – und architektonisch sehr reizvollen – Auftakt für ein neues Quartier an der Devrientstraße.

Architektur

Jan Wiese Architekten, Berlin

https://jwa.berlin

Fassade

Hinrichs Wilkening Architekten, Berlin

https://hinrichs-wilkening.de

Fotografie

Simon Menges

https://simonmenges.com

Standort

Dresden, Deutschland

Die Vielfalt gefasst

Entworfen vom Berliner Büro Jan Wiese Architekten und mit einer Fassade von Hinrichs Wilkening Architekten, steht das Motto „Einheit in der Vielfalt“ über allen architektonischen Überlegungen. Die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, die Arbeiterwohlfahrt Sachsen und der SPD-Landesverband teilen sich das Haus, und erhalten jeweils individuelle Orte. Eine Sichtbetonstruktur und das präzise gesetzte Tragwerk liefern dafür den passenden Rahmen.

Weiße Treppe mit Oberlichtern und Sichtbeton-Oberfläche von Jan Wiese
Aus einem Guss: Auch das Möblierungskonzept stammt aus der Feder von JWA. (Foto: Simon Menges)

Der Charme des Betons

Das prägende Material ist außen wie innen Beton. So besteht die Fassade aus Betonfertigteilen mit einer inneren und einer äußeren Schale aus Sichtbeton, jeweils industriell vorgefertigt und vor Ort gesetzt und vergossen. Während die innere Schale mit dem Sichtbeton der Tragstruktur aus Ortbeton korrespondiert, hat die äußere einen rötlichen Zuschlag erhalten. Ein abschließendes Sandstrahlen der Betonfassade hat den handwerklichen Charakter des Gebäudes noch gestärkt.

Herbert-Wehner-Haus Außenfassade Jan Wiese Architektur
In Ergänzung zum Haus der Presse wird der Neubau zur landschaftsprägenden Marke. (Foto: Simon Menges)

Ein Haus für Gemeinschaft

Trotz der unterschiedlichen Nutzer ist das Gebäude für ein Miteinander gebaut. So bietet etwa das Forum im Erdgeschoss Raum für Ausstellungen, Lesungen oder politische Diskussionen, sowohl intern wie öffentlich. Dazu lädt die schon von außen ablesbare, offene, nüchtern-elegante Gestaltung explizit ein. Auch die Gira Designlinie E2 Reinweiß seidenmatt trägt zu diesem Gesamteindruck bei.

Büroraum mit Blick auf Treppenskulptur von Jan Wiese
Die weiße Treppenskulptur ist der Hingucker im Gebäude. (Foto: Simon Menges)

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