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Gira Türkommunikation IP: Der neue Standard für digitale Türkommunikation

Gira Türkommunikation IP: Der neue Standard für digitale Türkommunikation

Mit der neuen Türkommunikation IP werden Türsprechanlagen von Gira nun in einen digitalen und besonders einfach skalierbaren IP-Standard überführt. Erfahren Sie mehr zu dem neuen technologischen Standard und entdecken Sie passende Gira Produktlösungen für den Innen- und Außenbereich.

Wer über Türkommunikation auf IP-Basis spricht, sollte zunächst zwischen zwei Ebenen unterscheiden: dem IP-Protokoll als softwareseitiger „Sprache“ sowie der Hardware, also den physischen Bediengeräten wie Türstationen an der Außenfassade oder Innenstationen. Im Folgenden differenzieren wir daher gezielt zwischen der Software- und der Hardware-Komponente dieser Technologie. Der IP-Standard definiert, wie Bild-, Audio- und Steuerdaten als digitale Informationen übertragen, adressiert und verwaltet werden. Die Hardware überführt diese Prozesse in die gebaute Realität – als Außenstation an der Fassade und als Innenstation im Gebäude: sichtbar, intuitiv bedienbar und abgestimmt auf die jeweilige architektonische Anforderung.

Türkommunikation im Wandel: Von der Zwei-Draht-Technologie zum IP-Standard

Historisch basiert die Türkommunikation in vielen Bestandsgebäuden auf der klassischen Zwei-Draht-Technologie. Diese weit verbreitete Infrastruktur bildet bis heute die Grundlage zahlreicher Systeme. In ihrer Funktionslogik ist sie jedoch analog und dadurch technisch limitiert und nur begrenzt flexibel. Anpassungen erfordern häufig manuelle Eingriffe in die Bausubstanz. Besonders in Gebäuden mit vielen Einheiten wird dies schnell spürbar – etwa bei Mieterwechseln, Namensänderungen oder sich verändernden Zuordnungen.

Mit der Gira Türkommunikation IP wird die klassische Zwei-Draht-Technologie in einen zeitgemäßen, digitalen Standard überführt. Anstelle analoger Signalübertragung arbeitet das System auf IP-Basis – Informationen werden nicht mehr als analoge Signale, sondern als digitale Daten verarbeitet und übertragen. Für Nutzung und Planung ist dies ein entscheidender Schritt: Türkommunikation wird damit programmierbar, flexibel und dynamisch anpassbar an sich verändernde Anforderungen.

Das Video dient lediglich als alternative Darstellung des Seiteninhalts. Es enthält keine zusätzlichen Informationen.

Mehr Möglichkeiten für Projekte mit vielen Einheiten

Der Mehrwert zeigt sich insbesondere dort, wo Türkommunikation nicht statisch ist, sondern sich kontinuierlich weiterentwickelt. Mehrfamilienhäuser, größere Wohnanlagen oder Gebäude mit wechselnden Nutzungen sind typische Einsatzbereiche. Namensänderungen, Anpassungen oder Erweiterungen lassen sich hier bedarfsgerecht und komfortabel digital umsetzen – etwa per Ferndiagnose.

Gerade in komplexeren Projekten entfalten IP-basierte Systeme ihre Stärke gegenüber der klassischen Zwei-Draht-Technologie. Überall dort, wo eine Vielzahl von Einheiten organisiert werden muss, stößt die konventionelle Beschilderung schnell an räumliche und gestalterische Grenzen. Rufdisplaylösungen bieten hierfür eine zeitgemäße Alternative: Namen werden digital verwaltet und können direkt per Fingertip angewählt werden. Physische Klingelschilder entfallen – aufwändige Neuproduktionen, Austauschprozesse oder gestalterische Kompromisse gehören damit der Vergangenheit an. Das schafft Übersicht, reduziert den Betriebsaufwand und bleibt auch bei wachsenden Strukturen skalierbar. Die Gira Türkommunikation IP ist gezielt für diese Anforderungen konzipiert und ermöglicht eine flexible Skalierung – mit bis zu 1.000 Einheiten und maximal zehn Clients pro Einheit.

Schnellere Inbetriebnahme, weniger Aufwand im Betrieb

Neben der Flexibilität in der Nutzung vereinfacht sich auch die Inbetriebnahme. Systeme lassen sich schneller einrichten und bei Bedarf anpassen. Das reduziert den Umfang der Inbetriebnahme und schafft mehr Spielraum in der Umsetzung, sowohl für Betreiber als auch für den Fachbetrieb.

Die Hardware: Außenstation und Innenstation als Systembausteine

Damit der IP-Standard seine Stärken in der Praxis entfalten kann, bedarf es kompatibler Hardwarekomponenten – modular aufgebaut, flexibel kombinierbar und präzise auf das jeweilige Projekt abstimmbar. Gerade im architektonischen Kontext wird Türkommunikation zur gestalterischen Detailaufgabe: Sichtflächen, Raster, Materialität, Farbgebung und Anordnung entscheiden darüber, ob sich die Komponenten selbstverständlich in Fassade und Eingangsbereich integrieren oder bewusst als eigenständiges Gestaltungselement inszeniert werden.

Als Außenstation steht mit dem Gira System 106 IP eine modulare Lösung zur Verfügung, die gezielt für die Türkommunikation auf IP-Basis entwickelt wurde. Als sichtbares Element an der Fassade lässt sich das System je nach Projektanforderung sowohl aufputz als auch flächenbündig integrieren und in sechs Farbvarianten konfigurieren. Das Gira System 106 IP folgt einem klaren Baukastenprinzip im Raster von 106,5 × 106,5 mm und basiert auf frei kombinierbaren Modulen – etwa für Kamera, Klingeltaster, Zutrittskontrolle oder Rufdisplay. Insbesondere in komplexeren Projekten mit vielen Einheiten bietet das integrierbare Rufdisplay eine gestalterisch und funktional überzeugende Alternative zu klassischen Klingeltableaus: Namen werden digital verwaltet und lassen sich direkt per Fingertipp anwählen.

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Passend zur modularen Außenstation übernimmt die Gira Wohnungsstation Video IP die Türkommunikation im Innenraum. Sie bildet die direkte Verbindung zum Eingangsbereich und vereint Video- und Sprachfunktion in einem klar gestalteten, kompakten Bedienelement. Über das integrierte 7-Zoll-HD-Touchdisplay lassen sich Besuchende eindeutig identifizieren und Zugänge unmittelbar steuern. Ein integrierter Bildspeicher dokumentiert verpasste Besuche und erhöht so die Sicherheit im Alltag. Dank ihrer kompakten Bauform und der IP-basierten Technologie lässt sich die Wohnungsstation flexibel in unterschiedlichste Gebäudetypologien integrieren – sowohl im Neubau als auch im Bestand.

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