Die Gira Kita: nachhaltig und fortschrittlich

Mit der unternehmenseigenen Kindertagesstätte unterstützt Gira seine Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Anlässlich des zweijährigen Jubiläums haben wir mit Mitarbeitern über die Vorteile einer Betriebs-Kita und was sie auszeichnet gesprochen. Im Interview berichten Marco Wieser, Leiter der Einrichtung, Lisa Kotthaus, zuständig für das Thema „Beruf und Familie" bei Gira und Laura Pusole, Teamleiterin Reklamation im Gira Service Center, deren Sohn in der Kita betreut wird, über ihre Erfahrungen und Ansichten.

Redaktion: Wie lange gibt es die Gira Kindertagesstätte schon?

Wieser: Unsere Kindertagesstätte hat im Oktober 2014 eröffnet. Seitdem kamen nach und nach immer mehr Kinder in die Gira Kindertagesstätte, sodass bereits im darauffolgenden Jahr die zweite Gruppe eröffnet werden konnte. Insgesamt werden in den zwei Gruppen aktuell 15 Kinder betreut.

Die Gira Kindertagsstätte stellt ein optisches Highlight neben dem Gira Hauptgebäude dar. Quelle: Gira

Redaktion: Darauf sind Sie sicher stolz. Feiern Sie das Jubiläum in großer Runde?

Wieser: Nachdem der erste Geburtstag bereits gefeiert wurde, haben wir uns dazu entschieden in Zukunft in Jubeljahren zu feiern. Als nächstes wird also der fünfte Geburtstag groß gefeiert.

Kotthaus: Dafür gab es in diesem Jahr erstmalig ein Sommerfest für Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde, um ihnen die Gelegenheit zu geben, in den Alltag der Kleinen hinein zu schnuppern und auch das tolle Außengelände der Kita für ein Fest zu nutzen.

Redaktion: Was waren die Gründe für die Eröffnung einer Betriebs-Kita?

Kotthaus: Eine Mitarbeiter-Umfrage hatte ergeben, dass es insbesondere im Bereich der Betreuung von Kindern unter drei Jahren extreme Engpässe gibt. Um jungen Eltern den Wiedereinstieg nach der Elternzeit zu erleichtern und sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen, wurde die Gira Kindertagesstätte aufgebaut.

Kinderbetreuung während der Arbeitszeit: So klappt die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. Quelle: Gira

Redaktion: Wie wird das Angebot von den Mitarbeitern aufgenommen?

Wieser: Das Angebot ist gefragt und wird von den Gira Mitarbeitern sehr gut angenommen. Voraussichtlich werden wir im Frühjahr 2017 erstmalig ausgelastet sein. Wir freuen uns bereits darauf und sind gespannt auf die lieben Kleinen, die zu uns stoßen werden.

Redaktion: Wie stehen Sie zu dem Konzept „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“?

Kotthaus: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht immer einfach ist, familiäre und berufliche Anforderungen „unter einen Hut“ zu bringen. Gira als Arbeitgeber bietet mir u.a. mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, der Gira Kita, Beratungsangeboten und einem Patensystem zur Elternzeit und individuellen Lösungen für „Vereinbarkeits-Konflikte“ viel Unterstützung und Verständnis.

Auch die Schaffung meiner Position als „Ansprechpartnerin Beruf & Familie“ zeigt, wie wichtig Gira die Unterstützung der Mitarbeiter in dieser Hinsicht ist, das finde ich schon herausragend.

Wieser: Ich sehe das ähnlich. Ich halte das Konzept „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, besonders in der heutigen Zeit, für ein essentielles und wichtiges Kapitel eines modernen Unternehmens wie Gira. Gerade mit meinen Erfahrungen als Pädagoge, ist mir bewusst, wie wichtig Eltern dieser Aspekt ist. Gira hat sich hier mit einem hervorragenden Konzept positioniert und bietet besonders durch die Kita ein äußerst flexibles Angebot.

Für die Kinder gibt es flexible Betreuungsangebote. Quelle: Gira

Redaktion: Frau Pusole, wie zufrieden sind Sie mit der Betreuung und dem Angebot?

Pusole: Wir sind wirklich sehr zufrieden und unser Sohn geht jeden Morgen mit Freude in die Gira Kita, da wird auch schon mal das Abschiedsküsschen vergessen. Durch die flexiblen Betreuungszeiten und der ganzjährigen Öffnung der Kita gibt uns Eltern die Möglichkeit den Tag und das Jahr individueller planen. Auch die Räumlichkeiten sind großzügig und bieten den Kindern viele Möglichkeiten sich zu entfalten – ob es die Gruppenräume sind, die kindgerecht ausgestattete Küche oder das Außengelände mit Kriechtunnel und Nestschaukel. Die Erzieherinnen informieren uns Eltern auch über die täglichen Aktivitäten- wir haben volles Vertrauen und wissen unser Kind in guten Händen.

Redaktion: Beim Bau der Gira Kita wurde Wert auf Nachhaltigkeit und natürliche Baumaterialien gelegt. Können Sie die positiven Auswirkungen spüren?

Wieser: Die natürlichen Baumaterialien sind nicht nur optisch und atmosphärisch ein Vorteil für die Kita, auch aus entwicklungspädagogischer Sicht spricht vieles dafür. Ein gutes Beispiel ist der Holzboden: Dieser dient Säuglingen und Kleinstkindern bei der Erkundung ihrer Umgebung nicht nur als sicherer Halt, er bietet sich ebenfalls als natürlicher und klangechter Resonanzkörper an, welches wesentliche akustische Erfahrungen bei dem Begreifen von Gegenständen und ihrer Beschaffenheit bietet. Etwas das bei einem Teppich oder Kunststoffboden leider verloren geht.

Viel Platz zum Toben: Auf dem nachhaltigen Holzboden finden die Kinder viel Spielmöglichkeiten. Quelle: Gira

Redaktion: Sicher profitieren auch Sie von der intelligenten Gira Gebäudetechnik. Inwiefern erleichtert Ihnen das die Arbeit?

Wieser: Durch die moderne und benutzerfreundliche Bedienung diverser smarter Lösungen in der Gira Kita, hat Gira uns als Mitarbeitern das Leben in vielen Aspekten erleichtert. Beim Klingeln genügt ein Blick auf das Display, so dass zeitaufwändiges „zur Tür laufen“ wegfällt. Ebenso die Tatsache, dass sich das Licht nur dort einschaltet, wo man sich mit den Kindern gerade aufhält. Das ist nicht nur angenehm, sondern steigert zugleich die Energieeffizienz und trägt somit zur Nachhaltigkeit bei. Und das sind nur einige der Vorteile, die uns die intelligente Gebäudetechnik von Gira liefert.

Redaktion: Welche Unterschiede zu staatlichen Kitas gibt es?

Kotthaus: Eine Betriebs-Kita bringt zuallererst den Vorteil der räumlichen Nähe von Eltern und Kind. D.h. im Notfall sind die Eltern schnell vor Ort, was ihnen gerade bei der Betreuung ihrer Kleinkinder eine große Sicherheit gibt.

Darüber hinaus gibt es flexiblere Öffnungszeiten (hier von 6 – 18 Uhr) als bei den meisten öffentlichen Einrichtungen und außer zwischen Weihnachten und Neujahr keine Ferienzeiten. Auch die Personalstruktur ist großzügiger ausgelegt, als bei den meisten öffentlichen Einrichtungen.

Pusole: Wir hatten Glück, dass unser Sohn direkt einen Platz in der Gira Kita bekommen hat, daher können wir keine persönliche Einschätzung zu den Unterschieden einer staatlichen Kita machen. Jedoch hören wir von Bekannten und Verwandten, dass insbesondere die flexiblen Betreuungszeiten und Schließung während der Ferienzeiten, die wir als Vorteile der Betriebs-Kita wahrnehmen, bei staatlichen Einrichtungen teilweise nicht vorhanden sind.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch.