Vom Smart Home zum Mobile Home: Mit dem Gira KNX System quer durch Australien

Schon vor 15 Jahren entdeckte Dag Rogge die Vorzüge des vernetzten Wohnens. Damals sanierte er zusammen mit seiner Frau ihren gemeinsamen Bauernhof und nutzte die Gelegenheit, die insgesamt 900 m² Grundstücksfläche mit einem Gira KNX System zu vernetzen. „Wir haben viele Bereiche auf unserem Hof damit automatisiert, wie zum Beispiel unseren Pferdebetrieb. Das KNX läuft seit der Installation zuverlässig.“   

"Für unsere Australien-Expedition haben wir unseren Service Truck mit dem Gira KNX System komplett automatisiert. Es funktioniert bis heute perfekt." – Dag Rogge

Die Idee, das Gira Smart Home mobil zu machen, kam Dag einige Jahre später, während er beruflich eine Australien-Expedition für Jaguar Land Rover plante. 

Teil der Expedition war ein sogenannter Service-Truck, mit dem Dag und sein Team das Land durchquerten.  Genau hier sah der Smart-Home-Enthusiast Potenzial für den Komfort smarter Technik: „Ich dachte mir, was zu Hause funktioniert, muss auch in unserem LKW funktionieren“, erinnert Dag sich zurück.  

Smart Home im Wohnmobil – auch unter extremen Bedingungen.

Die Idee setzte Dag in die Tat um: Gemeinsam mit Gira konzipierte und kreierte der Hobby-Techniker ein mobiles Smart Home auf Grundlage des Gira KNX Systems. Mit dem Gira FacilityServer – ähnlich dem Gira HomeServer – steuert er jetzt Innenbeleuchtung, Außenbeleuchtung, Klimaanlage Temperaturerfassung und weitere Funktionen des mobilen Smart Home. 

„Anfangs war ich etwas nervös, ob das auch wirklich funktionieren kann, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Selbst die extremen Außentemperaturen in Australien von rund 40 °C hat das Gira KNX problemlos mitgemacht.“  

Ein unübliches Umfeld für ein Gira KNX System. Der Funktion des Smart Home tut das allerdings keinen Abbruch.  Quelle: Dag Rogge

Smarte Umsetzung mit Herausforderungen

Die Umsetzung des Smart Home im Wohnmobil war anfangs gar nicht so einfach, erzählt Dag: „In dem Fahrzeug war natürlich kein haushaltstypisches Stromnetz vorhanden, an das wir die Smart-Home-Geräte einfach hätten anschließen können. Eine geeignete Stromversorgung zu integrieren war die größte Herausforderung.“  

Die nötige Energie dafür lieferte schließlich ein Zusammenschluss mehrerer Batterien der Firma Victron mit entsprechendem Wechselrichter, um den Gleichstrom der Batterien in netzüblichen Wechselstrom umzuwandeln. Bis zu zwölf Stunden Stromversorgung ist mit zusätzlicher Unterstützung der Lichtmaschine damit nun möglich. 

Trotz anfänglicher Hürden ist Dag mit dem mobilen Smart Home voll zufrieden: „Das KNX läuft auch jetzt noch, mehrere Jahre nach dem Einbau, vollkommen zuverlässig. Von daher hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.“ 

KNX Smart Home einfach online planen

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