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Nach sechs Jahrzehnten wird aus dem ikonischen Gira Flächenschalter ein modulares System. Und passt sich damit dem Planungsablauf an, statt ihn vorzuschreiben: Das Gira System 70 ist ein Baukasten, bei dem modernste Technik auf vier unterschiedliche Designlinien trifft – und Gestaltung damit nicht von der Technik abhängt.

1966 hängt plötzlich ein Schalter an deutschen Wänden, der zu groß wirkt für seine Aufgabe. Wo bis dahin ein schmaler Kipphebel genügte, sitzt nun eine breite Wippe. Was heute selbstverständlich aussieht, war damals ein Wagnis. Gira machte die Wippe, die sich auch im Dunkeln sicher bedienen lässt, zum Gestaltungselement – lange bevor der Schalter zum Teil der Raumgestaltung wurde.


Über Jahrzehnte prägte der Flächenschalter das Bild an deutschen Wänden und wurde immer wieder um neue Funktionen weiterentwickelt. Sechs Jahrzehnte später zieht Gira die Konsequenz. Aus dem Flächenschalter wird das Gira System 70, ein modularer Systembaukasten mit Funktionseinsätzen im einheitlichen Format 70 × 70 Millimeter. Das Gira System 70 bietet damit eine Alternative zum etablierten Gira System 55 und verbindet die vertraute große Fläche mit der Flexibilität eines modularen Systems.

Passen ins Raster 70 × 70 mm: Vier neue Designlinien

Gira F100

Bewährtes Design mit weicher Kontur: Die sanft abgerundeten Ecken und der fugenlose Übergang verleihen Gira F100 eine ruhige, wohnliche Formensprache.

Gira F200

Eigenständigkeit mit klaren Linien. Die geradlinige Gestaltung ohne Eckradien und die umlaufende Schattenfuge verleihen Gira F200 eine prägnante Formensprache – für gestalterisch anspruchsvolle Räume.

Gira F200 flach

Formale Stärke durch minimale Höhe. Mit nur drei Millimetern Aufbauhöhe schließt Gira F200 flach nahezu flächenbündig mit der Wand ab – für besonders reduzierte Raumkonzepte.

Gira F300

Minimaler Rahmen, maximale Wirkung. Der besonders schmale Rahmen tritt bewusst zurück und gibt der großzügigen Bedienfläche mehr Präsenz. Eine reduzierte Gestaltung für moderne Architektur.

Alle vier Designlinien sind als Unterputz-Variante in fünf Systemfarben erhältlich.

Der Schalter ist eines der meist berührten Bauteile im Raum und zugleich eines der am spätesten bedachten.

Im dunklen Raum findet die Hand den Schalter schneller als das Auge, jene Stelle an der Wand, an der sich per Handdruck die gesamte Atmosphäre verändern kann. In der Entwurfs- und Ausführungsplanung rückt dieses prägende Detail jedoch naturgemäß oft erst spät in den Fokus, irgendwo zwischen Elektroplanung, Materialkonzept und Möblierung.

Das Gira System 70 begegnet dieser Planungsrealität mit maximaler Flexibilität. Als flexible Systemplattform ermöglicht es Architekt/-innen und Innenarchitekt/-innen, Funktion und Gestaltung unabhängig voneinander zu planen. Die Funktionseinsätze können flexibel mit den kompatiblen Designlinien kombiniert werden – ganz gleich, ob die Planung mit der gewünschten Funktion oder dem Design beginnt. Die übergreifende Systemlogik schafft dabei die Möglichkeit für ein durchgängiges Designkonzept – von der konventionellen Installation bis zur smarten Gebäudetechnik.

Über 200 Funktionen, von der Steckdose bis zu anspruchsvollen Smart Home Installationen

Schon zum Marktstart stehen über 200 Funktionen bereit, vom Lichtschalter über die Steckdose bis zur Raumtemperaturregelung und Türkommunikation. Sie lassen sich in unterschiedlichsten Einbausituationen planen, für die Unterputz- und Aufputz-Montage, und fügen sich dabei zu einem einheitlichen Gesamtbild. So bleibt der Planung viel Spielraum: Abdeckrahmen, Funktionseinsatz und Montageart lassen sich frei kombinieren und gehören doch zum selben System.

Sortiment System 70
Als Flächenschalterplattform ist das neue System 70 flexibel skalierbar: Von konventionellen Installationen mit Lichtschaltern, Steckdosen, Raumtemperaturreglern oder Türkommunikation bis hin zur smarten Gebäudetechnik – mit dem Gira System 3000, Gira One oder im leistungsstarken KNX Smart Home.

Das Gira System 70 löst das jahrzehntealte Dilemma zwischen ikonischem Großflächen-Design und modernster Technik

Mit dem Gira System 70 wird der ikonische Flächenschalter von 1966 zum modularen Baukastensystem der Gegenwart. Puristische, geradlinige Kanten und Rahmenvarianten ohne Mittelsteg sorgen für eine minimalistische Wirkung und bilden die optimale Grundlage für anspruchsvolle Innenarchitektur.


Rahmenvarianten System 70
Gira F100, Gira F200 und Gira F300 sind als Unterputz-Variante erhältlich in den Rahmenvarianten 1fach bis 5fach. Zusätzlich gibt es eine 2fach-Variante, bei der der Steg zwischen den Feldern entfällt, damit ein Funktionseinsatz in doppelter Größe Platz findet.
System 70
Gira F200 flach verfügt über die Rahmenvarianten 1fach bis 4fach.
Bei Mehrfachrahmen liegen die Funktionseinsätze im Gira System 70 ohne sichtbare Mittelstege direkt aneinander. So entstehen fließende Übergänge zwischen Steckdose, Tastsensor und Wippe.

Aufputz, der sich sehen lassen kann

Gira F100, Gira F200 und Gira F300 sind als Aufputz-Variante erhältlich in den Rahmenvarianten 1fach bis 3fach. Durch die zwei verfügbaren Farben Schwarz matt und Reinweiß glänzend passen die Gehäuse optisch zu den gängigen Kabelkanalfarben.

Gira F300 als Aufputz-Variante in Schwarz matt.
Gira Designer Frank Gediger über das Gira System 70:
Das Video dient lediglich als alternative Darstellung des Seiteninhalts. Es enthält keine zusätzlichen Informationen.

Gira System 70: Die Technik wächst, das Design bleibt.

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