auau als ein Ort für Architekturdiskurs in Hamburg
auau ist ein Ort des Austauschs, der Resonanz und der Begegnung, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Architekturdiskurs in Hamburg zu fördern und ein Netzwerk aufzubauen. Veranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen bieten Raum für einen offenen Dialog über Architektur, Stadt und Gesellschaft.
blauraum, ein Name, der seit über zwei Jahrzehnten die Architekturszene Hamburgs prägt, hat sich in den Wirren der Zeit nicht nur behauptet, sondern auch transformiert. Als Ausdruck dieser Transformation wurde im Jahr 2022 der Namen blauraum auf das Wesentliche reduziert: blrm. Diese Veränderung spiegelt nicht nur eine buchstäbliche Metamorphose wider, sondern schärft auch die Identität des Architektenbüros zum zwanzigjährigen Jubiläum.
Die weggelassenen Vokale im Namen nehmen dabei nun eine neue Rolle als lebendige Plattform für den architektonischen Diskurs und kreativen Austausch namens „auau“ ein. Gira engagiert sich als Partner von auau, wodurch diverse Veranstaltungen gefördert und ermöglicht werden.
Die Schaffung dieser Institution, ergänzend zum Architekturbüro blrm, symbolisiert nicht nur die Rückbesinnung auf die Multifunktionalität des ehemaligen salon blauraum Architekten, sondern auch den zeitgemäßen Umgang mit zunehmender Komplexität und den Herausforderungen in der Architektur und unserer Gesellschaft.
Jahresprogramm 2026
Unter dem Thema „Mensch” finden bei auau in diesem Jahr eine Mehrzahl an Veranstaltungen auf der Galeriefläche des Architekturbüros blrm in St. Pauli statt. auau versteht das Jahresthema als Einladung, Architektur neu zu betrachten, nicht nur als Disziplin, sondern als gesellschaftliche Praxis. Die Ausstellungen, Gespräche und Veranstaltungen 2026 fragen nach dem Menschlichen im Gebauten: sensibel, kritisch und offen für Perspektiven, die bisher zu selten Raum bekommen haben.
Wir informieren Sie rechtzeitig über anstehende Events.
Sie wollen ein Teil davon sein?
auau bietet Architekt/-innen und Kunstschaffenden die Möglichkeit, ihre Arbeit auszustellen und Stellung zu aktuellen Debatten zu beziehen.
21.05. bis 18.06.
Eagles of Architecture (Antwerpen, BEL)
Vernissage: Do., 21.05., ab 19 Uhr
Unter dem Titel „Baby, I’m home“ präsentiert das belgische Architekturbüro Eagles of Architecture aktuelle Projekte zum Bauen im Bestand sowie öffentliche Bauten, darunter unter anderem das Rathaus in Mortsel.
Im Zentrum der Ausstellung steht neben der Frage, was Räume bewohnbar macht und wie aus Konstruktionen Orte von Intimität und Erinnerung entstehen, insbesondere die Arbeit mit Modellen. Für Eagles of Architecture ist das Modell ein wesentliches Werkzeug, um räumliche Ideen anhand von Maßstäblichkeit, Proportion und Haptik im Verhältnis zum menschlichen Körper zu untersuchen und weiterzuentwickeln.
25.06.
Stadtrundgang mit Lara Stöhlmacher (Berlin, DE)
Lara Stöhlmacher ist Architektin in Berlin und Teil des intersektional-feministischen Kollektivs fem_arc, das sich seit 2018 kritisch mit Machtstrukturen im Raum und diskriminierenden Standards in der Architektur auseinandersetzt. In ihrer Arbeit verbindet sie Architektur mit gesellschaftlichen Fragen und entwickelt Formate wie Vorträge, Workshops und (Audio-)Walks, die zu gerechteren, inklusiveren Räumen anregen.
08.10. bis 05.11
noAarchitecten
Die Ausstellung widmet sich dem Werk des Baukünstlers Benoît, zu dem An Fonteyne von noAarchitecten an der ETH Zürich forscht. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung ist eine Podiumsdiskussion geplant. Sie findet in Kooperation mit der Fritz-Schumacher-Gesellschaft statt.
19.11. bis 17.12.
Projektbüro (Hamburg, DE)
Vernissage: Do., 19.11., ab 19 Uhr
Projektbüro widmet sich gesellschaftlichen Fragestellungen in unterschiedlichen Maßstäben mit dem Ziel, die Räume, die wir bewohnen, konkret zu verbessern. Aus Wissen zu Bestand, Alltag und Gebrauch entwickeln sie Prozesse und Architekturen, die nah an realen Bedürfnissen ansetzen.
10.12.
Filmabend mit Bêka & Lemoine (Paris, FRA)
Bêka & Lemoine (Ila Bêka und Louise Lemoine) sind ein französisches Künstler/-innen- und Filmemacher/-innen-Duo, das mit dokumentarischen, oft sehr nah am Alltag beobachteten Filmen untersucht, wie Architektur Verhalten, Emotionen und das soziale Miteinander prägt. Der Filmabend findet in Kooperation mit der Freien Akademie der Künste Hamburg statt. Abweichender Veranstaltungsort: Klosterwall 23, 20095 Hamburg.
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