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Hochbau nach Plan abgeschlossen


Halbzeit beim Bau des neuen Gira Fertigungs-, Logistik- und Entwicklungszentrums

Radevormwald, 15. September 2017. „Es gab keinen Zeitpunkt, an dem bei allen gerade entstehenden Gebäudeteilen gleichzeitig ‚Richtfest-Status’ gewesen wäre“, so Dirk Giersiepen, Geschäftsführender Gesellschafter der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de). Aus diesem Grund habe das Unternehmen auf das ansonsten übliche Richtfest beim Bau seines neuen Gira Fertigungs-, Logistik- und Entwicklungszentrum im Industriegebiet Mermbach im Osten von Radevormwald verzichtet. Stattdessen hatte der Mittelständler aus dem Bergischen Land für den heutigen Freitag alle an dem Großprojekt beteiligten Firmen, Handwerker, Bauleute und eigenen Mitarbeiter zu einem „Baustellen-Bergfest“ eingeladen. „Damit möchten wir allen danken, die daran mitwirken, die größte Investition in unserer 112-jährigen Firmengeschichte Wirklichkeit werden zu lassen“, betonte Dirk Giersiepen in seiner Ansprache zu Beginn der Feier. „Gemeinsam haben wir es geschafft, den Hochbau im Zeitplan, im Budget und in der richtigen Qualität abzuschließen. Und was mir ganz besonders wichtig ist: trotz der Größe des Projekts mit 65 beteiligten Firmen bisher ohne einen einzigen Arbeitsunfall.“ Mit dem heutigen Fest könne nun auch offiziell der Startschuss für den Innenausbau fallen.

Zufriedenes Zwischenfazit
Sehr zufrieden mit dem Baufortschritt zeigte sich ebenso Architekt Professor Matthias Sauerbruch, Gründer und Partner des mit der Planung beauftragten Büros Sauerbruch Hutton aus Berlin: „Man soll den Tag zwar nicht vor dem Abend loben, aber bisher haben die Teams der Firmen und der Projekt- und Bauleitung ganze Arbeit geleistet“, lautet sein Zwischenfazit nach gut einem Jahr Bauzeit. „Was da allmählich Formen annimmt, kann sich wirklich sehen lassen.“ In der Tat sind die Arbeiten an der Fassade und ihrer Verkleidung mit Paneelen so weit fortgeschritten, dass man schon jetzt ein Bild davon bekommt, wie das fertige Gebäudeensemble nach Fertigstellung im Frühsommer 2018 aussehen wird.

Spektakuläre Kranarbeiten
Doch auch im Innern der vier Baukörper mit einer Gesamtfläche von rund 30.000 Quadratmetern wird schon an vielen Stellen gearbeitet. Im künftigen Hochregallager stehen inzwischen genauso wie im automatischen Kleinteilelager sämtliche Regale, die bis unter die Decke der hohen Hallen reichen. Als besondere Herausforderung erwies sich die Installation der dazu gehörenden Fördertechnik, die Anfang dieser Woche erfolgte. Ein Spezial-Schwerlastkran mit einer Auslegung von über 40 Metern hob die Regalbediengeräte zunächst über das selbst bereits 21 Meter hohe Dach, bevor sie im Hochregallager abgesetzt und installiert werden konnten. „Das war aufwändige Präzisionsarbeit aus luftiger Höhe“, erklären die beiden Gira Projektleiter Dietmar Daszkiewicz und Andreas Dürwald.

Einbau der Technikkomponenten
Nicht weniger anspruchsvoll war der Einbau verschiedener Großkomponenten im Technikbereich, darunter unter anderem Trafos, Kompressoren und Sprinklertankanlagen. Letztere wurden bereits auf ihre Dichtigkeit getestet. „Das war der einzige Moment, wo wir uns über den vielen Regen der letzten Wochen gefreut haben“, erzählen die beiden Projektleiter. „Denn die beiden Tanks mit einem Fassungsvermögen von zusammen 2,4 Millionen Litern konnten wir für den Test mit Regenwasser füllen, das wir zuvor gesammelt hatten.“ Das gezielte Sammeln von Regenwasser ist Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts. Dessen Ziel ist ein möglichst effizienter und verantwortungsvoller Einsatz von Ressourcen beim Betrieb des großen Industrie- und Logistikbaus.

Online den Baufortschritt verfolgen
Der Gira Neubau wird Wareneingang, Logistik, Montage, Versand und Entwicklungsabteilung mit bis zu 550 hochmodernen Arbeitsplätzen beherbergen. Geplant ist seine Fertigstellung zum 7. Juli 2018. Wie es bis dahin mit dem Bau des Fertigungs-, Logistik- und Entwicklungszentrums vorangeht, lässt sich online unter www.gira.de/unternehmen/neubau.html verfolgen. Hier dokumentiert das seit 1910 in Radevormwald ansässige Familienunternehmen mit Fotos und Drohnen-Videos regelmäßig den Baufortschritt.


Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Messner Mountain Museum: Corones“ in Südtirol und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid und das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

Bitte geben Sie bei einem Abdruck die Bildquelle mit "Bild: www.gira.de" an.

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