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„Kleiner Beitrag zur Integration“


Hospitationstag für Asylbewerber

Radevormwald, 29. März 2017. „Dieser Tag war für alle ein besonderes Erlebnis. Für die Hospitanten war es sehr lehrreich, und alle waren voll des Lobes. Am liebsten hätten sie gleich angefangen bei Gira zu arbeiten“, berichten Anke Schröder, Leiterin des Sozialamts der Stadt Radevormwald, und ihre Mitarbeiterin Heike Steigerwald begeistert. „Es war ein gelungener Tag“, resümiert auch Diana Traub vom Personalmanagement der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de). Die Resonanz auf den ersten Hospitationstag für in Radevormwald lebende Asylbewerberinnen und Asylbewerber, den das Familienunternehmen zusammen mit dem Sozialamt der Stadt am gestrigen Dienstag veranstaltet hat, fiel durchweg positiv aus.

Einblicke in die Arbeitswelt
Insgesamt zehn Asylsuchende mit Aussicht auf Anerkennung haben durch den „Schnuppertag“ erste Einblicke in die hiesige Arbeitswelt und einen deutsches Unternehmen erhalten. Betreut haben die Hospitanten aus acht Ländern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gebäudetechnik-Spezialisten aus den Bereichen Kunststofffertigung, Montage, Versand, Markenentwicklung und Marketing sowie aus der Lehrwerkstatt. Sie hatten sich freiwillig als „Paten“ gemeldet, um den „Schnupper-Praktikanten“ die Aufgaben und Tätigkeiten ihrer jeweiligen Abteilung zu zeigen und zu erläutern. Schließlich ging es neben den Eindrücken von der Arbeit in einem Industriebetrieb auch darum, das Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. „Dies ist ein kleiner Beitrag, um Schutzsuchende, die in Deutschland eine berechtigte Bleibeperspektive haben, in das Leben hierzulande – Arbeits- und Wirtschaftsleben eingeschlossen – besser zu integrieren“, sind sich Alexandra Ptock, Leiterin des Bereichs Personal bei Gira, und der Betriebsratsvorsitzende Lutz Fassbender einig. „Sich hierfür zu engagieren, ist für unser Unternehmen selbstverständlicher Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung.“

Weitere Hospitationstage sollen folgen
Die Auswahl der Hospitanten für die Teilnahme am „Schnuppertag“ bei Gira erfolgte auf Grundlage der Qualifikationen und Fähigkeiten, die die Asylbewerber durch Ausbildung oder Berufstätigkeit mitbringen. Alle hatten bereits mindestens einen Deutsch-Kurs absolviert, sodass eine grundlegende Verständigung problemlos möglich war. „Für uns war dies ein Pilot-Projekt, um zunächst einmal Erfahrungen zu sammeln“, erläutern Alexandra Ptock und Lutz Fassbender. „Nach dem guten Verlauf des Hospitationstags sind wir aber gern bereit, das Projekt mit der Stadt Radevormwald fortzusetzen und gemeinsam zu überlegen, inwieweit weitergehende Programme sinnvoll sein können.“


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Bildunterschriften
Einblicke in ein Industrieunternehmen: Der Hospitationstag für zehn in Radevormwald lebende Asylbewerberinnen und -bewerber bei Gira begann mit einem Firmenrundgang. (Foto: Gira)

Einblicke in das Arbeitsleben: Edward Gasior (l.) erläutert Fawad Nabizada, der aus Afghanistan nach Deutschland geflohen ist, die Tätigkeiten der Gira Versandabteilung. (Foto: Gira)

„Ein gelungener Tag“ – auch weil das Miteinander und das persönliche Kennenlernen nicht zu kurz gekommen sind. (Foto: Gira)

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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in mehr als 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Messner Mountain Museum: Corones“ in Südtirol und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid und das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

Bitte geben Sie bei einem Abdruck die Bildquelle mit "Bild: www.gira.de" an.

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