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News und Pressemitteilungen

18. Aug 2018

Kunden ködern
Kostenlos Strom tanken bei Aldi Süd

Beim Lebensmitteleinzelhandel sind die Claims abgesteckt. Wer hier noch wachsen will, kann das nur über den Verdrängungswettbewerb erreichen. Der in der Regel aber mit verlustreichen Preiskämpfen verbunden ist. Oder er kann sich neue Geschäftsfelder suchen. Wie beispielsweise Aldi: Der Discounter hat bereits den Wohnungsmarkt ins Visier genommen – und will dort aufstocken. Und zwar mit Geschosswohnungsbau oberhalb der eigenen Ladenflächen. Rewe und Lidl denken in die gleiche Richtung (Newsroom-Beitrag vom 3. Juni 2018).

Jetzt lässt Aldi erneut aufhorchen. Denn das Unternehmen – Sektion Süd – plant, sein Stromtankstellennetz deutlich auszubauen. Der Clou dabei: Das Aufladen ist kostenlos. Ein Schelm, der sich jetzt denkt: Der Einkauf bei Aldi, der während des Ladevorgangs natürlich sinnvoll wäre, spielt die Kosten schon wieder rein.

Wie dem auch sei – eines ist ganz sicher: Ein Verlustgeschäft wird Aldi damit nicht machen. Aber es geht hier nicht nur ums liebe Geld!

Ein ganz erheblicher Aspekt dieser Aktion lässt sich nämlich nicht in Cent und Euro taxieren. Denn es geht vor allem ums Image. Aldi und teilweise auch die Wettbewerber haben in der Vergangenheit hart daran gearbeitet, den Discounter aus der Schmuddelecke zu holen: neue Märkte, neue Warenpräsentationen, neue Verkaufskonzepte, mehr Personal. Und jetzt hat Aldi eben die Elektromobilität als Thema entdeckt, mit dem sich die Marke beim Kunden profilieren, mit dem sie also ihr Image verbessern kann. "Die Marke wirkt dadurch jugendlicher und umweltfreundlicher", erklärt der Marketing-Experte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU diese Strategie. Und lockt damit junge, umweltbewusste und kaufkräftige Kunden an.

Hier steht Aldi übrigens keineswegs alleine da – fast alle großen deutschen Handelsketten fahren buchstäblich aufs Stromtanken ab. Lidl, Rewe und Kaufland sind schon länger mit dabei, IKEA sowieso. Sie betreiben bereits Elektrotankstellen und wollen vor allem das Angebot an Schnellladesäulen erweitern.

Und das ist – verbessertes Image hin und einkalkulierten Einkauf her – auch gut so. Denn öffentliche Stromladestationen sind hierzulande bislang doch recht dünn gesät. Schnellladesäulen haben sogar Seltenheitswert. Das Handelsblatt hat erst kürzlich verkündet, dass Deutschland bei Ladestationen für Elektroautos noch ein "Entwicklungsland" sei. Wenn die Elektromobilität eine Chance bekommen soll, muss sich das ändern. Und zwar schnell.

Und genau das strebt Aldi Süd nun an. Das ist nicht nur gut für die Zukunft, sondern auch konsequent im Sinne des Unternehmens. Aldi war schon in der Vergangenheit einer der Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Bereits 2015 wurden die ersten Filialen mit Ladesäulen bestückt, heute gibt es an mehr als 50 Aldi-Standorten Elektrotankstellen. Allerdings: Diese stehen bislang nur in Ballungszentren und Innenstädten.

Jetzt will Aldi die Versorgung entlang der großen Hauptverkehrsrouten durch Deutschland sichern und dort 28 Filialen mit Ladesäulen ausrüsten. Dazu müssen wir dann aber doch einige Anmerkungen loswerden. Zum einen will Kaufland – immerhin ein direkter Wettbewerber – bis Anfang 2019 mehr als 100 Schnellladestationen betreiben. Und hätte damit, zumindest was die reinen Zahlen betrifft, die Nase vorn. Zum anderen zeigt ein Blick auf die Karte, dass die geplanten Stromtankstellen an den Hauptverkehrsrouten vor allem in Deutschlands Westen und Süden liegen. Profitieren werden die Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9. Vom Land dazwischen spricht ohnehin keiner.

Der Grund für das regionale Ungleichgewicht ist ebenso traurig wie banal: Aldi Nord macht bei der Aktion nicht mit. Aber die beiden Familienzweige sind ja, wie man hört, ohnehin nicht gut aufeinander zu sprechen. Doch es gibt noch einen anderen Wermutstropfen. Die Nachfrage nach Stromtanken ist nach wie vor – sagen wir es mal so: überschaubar. Aldi Süd jedenfalls registriert pro Station durchschnittlich gerade einmal vier bis fünf Ladevorgänge – pro Öffnungstag. Wofür Aldi natürlich nichts kann. Sondern die Politik. Die gerade dabei ist, das Thema Elektromobilität im Tiefschlaf zu verpassen. Wenn das mal kein böses Erwachen gibt …

16. Aug 2018

Jeder Vierte ist auf dem Weg zum intelligenten Zuhause
Riesige Chance für die moderne Gebäudetechnik

Das Marktforschungsinstitut Bitkom Research ist immer am Puls der Zeit. Auch was das Smart Home betrifft. Ganz aktuell hat Bitkom ermittelt, dass bereits jeder Vierte "auf dem Weg zum intelligenten Zuhause" ist. Die Zahl hinter der Schlagzeile: 26% der Bundesbürger besitzt mindestens eine Smart Home-Anwendung. Die Spitzenreiter sind intelligente Beleuchtungssysteme, Video-Überwachung und Sprachassistenten. Bitkom-Präsident Achim Berg kommentiert diese Studienergebnisse im Vorfeld der IFA: "Wir erleben gerade den Durchbruch des Smart Home."

Und ein Ende der Rallye ist nicht abzusehen: Mehr als ein Drittel der Bundesbürger plant, sich in den nächsten zwölf Monaten mindestens eine smarte Anwendung für die eigenen vier Wände anzuschaffen. Die am meisten eingesetzte Steuerungszentrale im Smart Home ist derzeit das Smartphone (76%), 44% greifen auf ihr Tablet zurück, 38% auf eine Fernbedienung. Doch eine Wachablösung ist schon in Sicht: Bereits jetzt steuern 37% per Sprachassistent – noch vor zwei Jahren waren es erst 2%!

Diese Zahlen und Perspektiven eröffnen natürlich auch Herstellern wie Gira und dem Elektrohandwerk riesige Chancen. Und das ist die zweite gute Nachricht: Knapp die Hälfte aller Smart Homer haben sich bei der Installation ihrer Haustechnik professionelle Hilfe von einem Techniker, Handwerker oder Installateur geholt (48%). Das lässt uns vermuten, dass in diesen Fällen System-Lösungen realisiert wurden – also ein kabelgebundenes KNX System zum Einsatz kam oder eine Funkbus-Lösung wie etwa eNet SMART HOME. Eigentlich überflüssig zu ergänzen, dass Gira für beide Systeme zahlreiche Produkte und Lösungen im Portfolio hat. Und klar ist auch, dass sich unsere Lösungen ebenfalls über Sprachassistenten steuern lassen, in diesem Fall ist es Alexa in Kombination mit unserem kompakten Server Gira X1.

Und noch eine frohe Botschaft lässt sich den Bitkom-Studienergebnissen entnehmen: Zum smarten Zuhause würde sich gerne ein Drittel der Bundesbürger eine Beratung von einem Experten holen. Knapp zwei Drittel dieser Gruppe wäre sogar bereit, für eine solche Beratung zu bezahlen.

Wir fragen uns: Worauf warten Sie denn? Wer hier Hilfe sucht, sollte auf unserer Internetseite www.gira.de "Service" anklicken. Unter "Bauherren und Modernisierer" gibt es die Rubrik "Fachhändler in Ihrer Nähe suchen". Hier sind Smart Home-Spezialisten und System-Integratoren aufgelistet, geordnet nach Regionen und Postleitzahlen. Von da ab ist eine kompetente Beratung nur noch einen Mausklick entfernt …

14. Aug 2018

Tiny Houses?
Neue Wohnkonzepte sind gefragt

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Bezahlbare Unterkünfte für Studenten sind noch viel knapper. Ein Dilemma, das gelöst sein will. Jetzt gibt es dazu einen neuen Vorschlag: Tiny Houses. Aber sind diese Minihäuser wirklich die Lösung?

In Berlin glaubt man offenbar daran. Allen voran die Urania. Diese Berliner Gesellschaft, die es schon seit 130 Jahren gibt, hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laienpublikum zu vermitteln. Im Rahmen des "Tiny Town Urania"-Festivals ist sogar schon eine ganze "Ministadt" entstanden (offenbar ein anderes Wort für Dorf) – aber bestehend aus lauter Tiny Houses. Speziell das Projekt der "Tiny House University" zeigt Wohnmöglichkeiten auf, die nicht nur bezahlbar sind, sondern auch alternative Wohnkonzepte erlauben. Eigentlich perfekt für Studenten. Und sicherlich eine gute Idee.

Doch diese Minihäuser haben einen Haken: Als einzelne Gebäude verschlingen selbst sie viel Platz. Und der ist knapp und dementsprechend teuer. Es gibt andere Wohnkonzepte, die mit weniger Platz auskommen und ausdrücklich für Studenten gedacht sind. Beispielsweise das Studentenwohnheim Cubity in Frankfurt-Niederrad. Dieses experimentelle Wohnheim wurde von Studierenden der TU-Darmstadt entwickelt.

Das Konzept des Pavillons basiert auf dem Haus-im-Haus-Prinzip: Zwölf Wohnwürfel gruppieren sich in dem zweigeschossigen Gebäude um einen zentralen Gemeinschaftsbereich, den "Marktplatz". Jedes Zimmer besteht zwar nur aus etwas mehr als 7 m², doch es beinhaltet alles, was nötig ist: ein Bett, Tisch, Stuhl, Schrank, Stauraum und ein eigenes Bad. Für ein kommunikatives Zusammenleben sorgt ein großzügiger Gemeinschaftsbereich mit einer Küche, einer Galerie und einer Terrasse.

Wer mehr zu Cubity wissen will, folgt dem Link unter diesem Text. Und dann wird auch klar, warum wir von diesem Projekt wissen …

12. Aug 2018

Auf dem neusten Stand
Türkommunikation mit dem Gira Keyless In Fingerprint

Der Schlüssel als solcher ist ja eine tolle Erfindung. Leider hat er aber auch ein paar Nachteile, die Probleme verursachen und zu Nervenkrisen führen können. Denn ein Schlüssel kann verlegt oder vergessen und sogar gestohlen werden. Es soll durchaus Menschen geben, die ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihren Schlüsseln haben. Ihre Zahl dürfte in die Milliarden gehen.

Doch das muss nicht sein. Denn es gibt schlüssellose Zugangssysteme, die die Vorteile eines Schlüssels haben, nicht aber seine Nachteile. Etwa der Keyless In Fingerprint von Gira. Er basiert auf den einzigartigen biometrischen Merkmalen des menschlichen Fingers. Und arbeitet mit Hochfrequenztechnologie, derzeit eines der sichersten Verfahren für den schlüssellosen Zugang ins Gebäude. Mit ihr ist eine zuverlässige Funktion des Fingerprints gesichert, auch bei kleinen Verletzungen an der Hautoberfläche, bei leicht verschmutzten Fingern oder bei der Änderung der Hautstruktur im Alter. Und zugleich werden dadurch Manipulationsmöglichkeiten minimiert.

Weil der Gira Keyless In Fingerprint ein selbstlernendes System ist, fügt er nach und nach alle erfassten Ausschnitte eines Fingers zu einem Gesamtbild zusammen. Deshalb ist das Gerät in der Lage, selbst schräg aufgelegte Finger zu "lesen" (bis maximal 15 Grad aus der Nullachse). Ein weiterer Vorteil: Das Hochfrequenzleitfähigkeitsverfahren kann erkennen, ob ein Finger "lebendig" ist. Damit lässt sich das Gerät auch von Silikonfingerabdrücken nicht überlisten – oder gar von einem abgeschnittenen Finger …

Damit wir in puncto Sicherheit tatsächlich immer auf dem neuesten Stand sind, haben wir den Gira Keyless In Fingerprint gerade einer technologischen Generalüberholung unterzogen. Nun verfügt er über die aktuellste Fingerprint-Technologie, was die Leistungsfähigkeit und die Robustheit des Geräts signifikant erhöht. Außerdem haben wir die Anzahl der möglichen Nutzer – und also Fingerabdrücke – auf 99 erweitert. Und ein Redesign war auch mit drin, wobei die optische Auffrischung auf den ersten Blick kaum ins Auge fällt: Die Sensorfläche ist jetzt schwarz statt bislang goldfarben.

Unser Keyless In Fingerprint kann in das Gira Türkommunikations-System integriert werden. Außen wie innen fügt sich der Fingerprint in fast alle unserer Schalterserien ein – er ist erhältlich für die Programme aus dem System 55 (Standard 55, Event, Esprit, E2, E3, E22 und ClassiX) sowie in dem robusten Programm TX_44.

Der Gira Keyless In Fingerprint garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit an der Haus- oder Wohnungstür. Und er erspart uns so manche Nervenkrise. Mit ihm werden sogar diejenigen Menschen entspannt, die sonst kein so lockeres Verhältnis zu ihren Schlüsseln haben. Ihre Zahl dürfte zwar noch nicht in die Milliarden gehen, doch unsere Verkaufszahlen signalisieren: es werden jeden Tag mehr.

7. Aug 2018

Sprachassistenz im Auto
Alexa fährt auf Mini Clubman ab

Auch die Kleinen wollen hin und wieder groß rauskommen. Dachte sich selbst BMW, pumpte den schnuckeligen Mini auf und stellte ihn als Clubman auf die Räder: garantierter Fahrspaß für vier Personen samt Gepäck ohne Platzangstgefahr.

Doch jetzt wird der Mini noch ein Stück größer. Denn er wird zum "ganz großen Netzwerker", wie die BMW Group offiziell verlauten lässt. Im Originalton klingt das so: "Innovative Online Only Kampagne mit neuem MINI Connected Feature «Amazon Alexa Car Integration»". Im Klartext heißt das: BMW wird "in wenigen Wochen" das Modell Mini Clubman mit dem Cloud-basierten Sprachdienst Amazon Alexa ausrüsten – allerdings nur in Deutschland und natürlich nur, wenn gewünscht. Einen Amazon Echo Spot gibt es geschenkt dazu.

Ulrike von Mirbach aus dem Mini-Marketing erklärt diesen Schritt: "Die Funktionalitäten von MINI Connected sind dafür geschaffen, unseren MINI Fahrern den Alltag zu erleichtern und bieten die optimale Vernetzung von Fahrzeug und Smartphone. Mit der Integration von Alexa im Fahrzeug und dem Echo Spot für Zuhause gehen wir noch einen Schritt weiter."

Und dann wird's wichtig: "Sprachassistenten sind der nächste Meilenstein in der digitalen Welt und MINI ist hier ganz vorne mit dabei." Das ist des Pudels Kern: Das Auto wird neben dem Gebäude zum wichtigsten Treiber dessen, was wir als Smart Living bezeichnen. Die Konnektivität per mobilem Endgerät ist dabei Schlüssel und Zugang in einem. Weitere Hersteller haben bereits ähnliche Wege, aber andere Lösungen angekündigt. Etwa chinesische Sprachassistenzsysteme. Die leider den klitzekleinen Nachteil haben, dass man Chinesisch sprechen und verstehen können muss … (Newsroom-Beitrag vom 27. April). Schön, dass der kleine Mini jetzt so manch Großem etwas vormacht!

5. Aug 2018

Im Fall der Fälle muss es schnell gehen
Intelligente Rettungsmaßnahmen im Smart Home

Das Smart Home hat viele Facetten: Es garantiert einen höheren Wohnkomfort, sorgt für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden, senkt den Energieverbrauch durch ein cleveres Energiemanagement und hilft älteren Menschen dabei, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung zu führen. Auf einen ganz anderen Aspekt hat jetzt das Nachrichtenmagazin Focus in seiner Online-Ausgabe hingewiesen: Es geht um intelligente Rettungsmaßnahmen im Smart Home.

Konkret berichtet wird über die Universität Paderborn, die die Nutzung von moderner Technik bei der Rettung von Menschen in Wohnhäusern untersucht. Das Forschungsprojekt "Intelligente Rettung im Smart Home" (IRiS) stellt sich die Frage, ob Smart Homes helfen, Leben zu retten. Die Antwort ist eindeutig: ja! So können Daten, die durch vernetze Geräte und moderne Gebäudetechnik generiert werden, die Einsatzkräfte dabei unterstützen, frühzeitig ein detailliertes Lagebild des Hauses zu erhalten. Und dann lassen sich Rettungsmaßnahmen schneller und effizienter einleiten.

Denn im Fall der Fälle muss es schnell gehen. Das Zeitfenster zur Reanimation eines Menschen im Brandrauch liegt bei maximal 15 Minuten – vom Ausbruch des Brandes über die Alarmierung der Feuerwehr, die Anfahrt und die Personensuche bis zum Auffinden des Betroffenen. Hier können tatsächlich Augenblicke über Leben und Tod entscheiden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 800.000 Euro. Mit IRiS sollen verschiedene vernetzte Geräte, etwa Rauch- und Bewegungsmelder, dahingehend untersucht werden, ob sie positive Einflüsse auf die Einsatztaktik haben können. Außerdem werden automatisierte Funktionen eines Smart Homes getestet auf ihren Schutz für Bewohner und Bausubstanz – beispielsweise die gezielte Lenkung von Rauch im Brandfall, indem Fenster und Türen geöffnet oder geschlossen werden.

IRiS ist bereits im Oktober 2017 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahre. Dieses Geld ist mehr als gut investiert, dient es letztlich doch einem Plus an Sicherheit im Smart Home. Uns bleibt nur anzumerken, dass sich mehr Sicherheit schon heute installieren lässt. Die Möglichkeiten reichen von vernetzten Rauchmeldern über eine automatisierte Licht- und Jalousiesteuerung – im Brandfall gehen im Haus alle Lichter an und die Rollläden fahren hoch, um Fluchtwege zu öffnen – bis hin zur Benachrichtigung an die Feuerwehr oder private Sicherheitsdienste.

Voraussetzung dafür sind leistungsfähige Bussysteme, wie Gira sie kabelgebunden mit KNX oder funkbasiert mit eNet SMART HOME zur Verfügung stellt. Und eine umfassende Beratung durch den fachkundigen Elektromeister vor Ort. Denn er kennt alle Optionen, die die moderne Gebäudetechnik bereits jetzt bietet.

3. Aug 2018

Schöne Schalter (4)
Architektenansprache mit Gira S-Color

Mit dem Flächenschalter hatten wir Mitte der 1960er Jahre erstmals den Architekten direkt angesprochen. In der Folgezeit wurde er für uns als Ansprechpartner immer wichtiger. Mit Beginn der 80er Jahre wünschten sich Architekten Schalter und Steckdosen, die zu den klaren Farben der Kunststoff-Türgriffe von Hewi passen. Der Wuppertaler Design-Professor Odo Klose entwarf daraufhin den Schalter S-Color, der 1985 in zahlreichen Farben auf den Markt kam. Er avancierte schnell zum Designhighlight von Gira, auch weil er durch die runde Form von Steckdose und Schalterwippe unverkennbar war.

Für Gira avancierte S-Color nicht nur zu einem großen Verkaufserfolg, sondern die Serie erhielt erstmalig auch Designpreise. Und zwar gleich mehrere – darunter den iF Product Design Award und den Roten Punkt vom Design Zentrum NRW Essen, den wir heute als Red Dot kennen.

Unsere Ausrichtung auf den Architekten war aber nicht auf das Programm selbst beschränkt, sondern umfasste auch entsprechende Aktivitäten im Marketing und in der Kommunikation. Zuvor hatte Odo Klose bereits mit S-Komfort ein Schalterprogramm entwickelt, für das wir geworben haben mit dem Slogan: "Switches have never been so beautiful". Der hohe ästhetische Anspruch wurde für Gira zum Leitfaden bei der Produktgestaltung, an der sich alle nachfolgenden Serien haben messen lassen müssen.

Das Programm S-Color war für Gira aber auch in technischer Hinsicht wegweisend: Es bot schon bald über 100 Funktionen der Elektrotechnik, darunter Dimmer, Jalousieschalter und später dann auch die Tastsensoren des damals revolutionär neuen Instabus-Systems, das wir heute als KNX System kennen. Mit dieser Erweiterung von Funktionalitäten über das einfache Lichtschalten hinaus begann übrigens auch der jüngste Abschnitt in unserer Unternehmensgeschichte: die Weiterentwicklung vom Schalterhersteller zum Lösungsanbieter der Gebäude-Installationstechnik.

Gira hat sich gewandelt – S-Color jedoch ist geblieben. Die Rahmenvarianten und alle Einsätze dieses Schalterprogramms sind nach wie vor in den fünf Farben Reinweiß, Grau, Schwarz, Blau und Rot erhältlich.

30. Jul 2018

"Mach mich smart!"
Große Upgrade-Aktion für mehr Wohnkomfort

eNet SMART HOME ist das herstellerübergreifende Funk-System für die smarte Vernetzung und Steuerung der Haustechnik in Eigenheimen oder Mietwohnungen. Es bietet seinen Nutzern deutlich mehr Wohnkomfort als eine konventionelle Elektroinstallation. Allerdings wissen viele Nutzer einer konventionellen Installation nicht, dass ihre Gira Unterputz-Einsätze zu Hause mit eNet SMART HOME upgradefähig sind.

Die Frage lautet also: Sind die Gira Schalter in den eigenen vier Wänden intelligent und lassen sich auf eNet SMART HOME umrüsten? Das lässt sich jetzt mit dem Gira Foto-Schnelltest herausfinden – mit nur wenigen Klicks! Mitmachen und herausfinden, ob sich die Gira Dimmer und Jalousien zu Hause künftig noch komfortabler steuern lassen, das ist die Devise der Aktion "Mach mich smart!". Der Foto-Schnelltest mit innovativer Bilderkennung liefert das Testergebnis in nur wenigen Sekunden.

Und mitmachen lohnt sich, denn es winken attraktive Preise aus einem Gewinnspiel: Verlost werden zehn eNet SMART HOME Pakete im Wert von je 3.000 Euro plus einem Installationszuschuss in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Upgrade-Aktion läuft noch bis zum 31. Oktober 2018.

28. Jul 2018

Schöne Schalter (3)
Der Tradition verpflichtet: Gira Flächenschalter

Tradition verpflichtet. Uns natürlich auch. Denn es war Gira, der als erster Hersteller den Flächenschalter auf den Markt brachte – 1966. Das Schalterprogramm setzte seinerzeit Maßstäbe, denen bald alle namhaften Schalterhersteller folgten. Für das Elektrohandwerk markierte er aber auch den Beginn der sogenannten Mehrwertinstallation, also eines zusätzlichen Angebots, das neben den Standardschaltern eine anspruchsvollere Produktlinie zu einem höheren Preis bietet.

Geliebt wurde unser Flächenschalter aber vor allen von Architekten: Generationen von ihnen ließen sich von seinem damals revolutionären Design überzeugen: Der Tastschalter umfasste nahezu die gesamte Fläche und war nur von schmalen Rahmen und Stegen umfasst.

40 Jahre später haben wir uns entschieden, den Flächenschalter grundlegend neu zu interpretieren und mit voller Funktionstiefe der intelligenten Gebäudetechnik auszustatten. 2006 kam er auf den Markt. Und auch bei ihm besticht die Optik auf den ersten Blick: Geradlinig und präzise, dabei weich und angenehm zurückhaltend, fügt sich die Schalterserie perfekt in moderne Wohnwelten ein. Der besonders schmale Rahmen gestattet großflächige Einsätze, deren geschwungene Linien eine elegante Dynamik vermitteln.

Doch der aktuelle Gira Flächenschalter überzeugt nicht nur durch seine Gestaltung, sondern auch durch eine große Sortimentstiefe: Viele Funktionen für ein komfortables, wirtschaftliches und sicheres Wohnen lassen sich darin einbinden. Die umfangreiche Palette für das intelligente Gebäudemanagement reicht von Steckdosen, Dimmern, Wipp- und Tastschaltern über Einsätze zur Jalousiesteuerung und Klima-Regelung bis hin zum KNX System. Speziell die Tastsensoren überzeugen hierbei durch gut lesbare Beschriftungsmöglichkeiten.

Selbstverständlich ist auch das Gira Türkommunikations-System in das Flächenschalter Programm mit einbezogen. Die Wohnungsstation Freisprechen ist in den Varianten Audio und Video erhältlich, wobei die Video-Version mit einem TFT-Farbdisplay von 2,5'' ausgestattet ist. Zudem sind sämtliche Gira LED Orientierungslichter und Signalleuchten, die sich mit Piktogrammen oder Schrift versehen und so zu beleuchteten Hinweisschildern erweitern lassen, in den Rahmen des Flächenschalter Programms lieferbar. Selbst die SCHUKO-Steckdose mit einer LED Orientierungsleuchte, die sich über einen integrierten Dämmerungssensor bei einsetzender Dunkelheit automatisch ein- und bei ausreichendem Licht wieder ausschaltet, gibt es im Design des Gira Flächenschalter Programms.

26. Jul 2018

Schöne Schalter (2)
Funktionsvielfalt für ganz individuelle Installationslösungen

Schalter sind nicht gleich Schalter. Ein Grund mehr, genauer hinzuschauen. Zum Beispiel auf die schönen Schalterserien von Gira. Die sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch wandelbar. Und sie können zahlreiche Funktionen der modernen Elektroinstallation aufnehmen. Was steckt dahinter?

Dahinter steckt eine tolle Idee, die wir intern als das "Gira System 5"“ bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine Designplattform, bei der alle Zentraleinsätze und Abdeckungen in sechs der Schalterprogramme von Gira passen: Standard 55, E2, E3, Event, Esprit, ClassiX. Hinzu kommen das Gira Profil 55 und die Modulare Funktionssäule für den Außenbereich. Auch das Schalterprogramm Gira TX_44 lässt sich mithilfe von Adapterrahmen mit Funktionen aus dem System 55 erweitern.

Die Idee hinter dem System: Das markante Quadrat mit 55 mm Kantenlänge formt das Grundmaß sämtlicher Einsätze. Es bildet gleichsam das Fenster für die Bedienung von über 300 intelligenten Funktionen der Gebäudetechnik. Das reicht von den Tastsensoren über das Unterputzradio und hört bei den Wohnungsstationen für das Gira Türkommunikations-System noch lange nicht auf. Auch das weltweit größte Sortiment an Daten- und Kommunikations-Anschlusstechnik hat Gira ins System 55 gebracht.

Mit dem System 55 lassen sich die oben genannten Programme von Gira funktional über Schalter und Steckdosen hinaus erweitern. Umgekehrt sind die zahlreichen Funktionen damit in die Schalterwelt von Gira integriert, die gesamte Elektroinstallation von Haus und Wohnung erscheint somit optisch aus einem Guss. Und der Clou dabei: es handelt sich dabei nicht nur um die heute bereits vorhandenen, sondern auch um künftige Funktionen. Das Gira System 55 wird seit seiner Einführung kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen und Systeme ergänzt. Damit entspricht es immer den sich wandelnden Anforderungen des Marktes.

Doch auch für konventionelle Schalter und Steckdosen eignet sich das Gira System 55 bestens. Für die genannten Schalterprogramme stehen Einsätze aus bruchsicherem Thermoplast in fünf Farben zur Verfügung: Reinweiß seidenmatt, Reinweiß glänzend, Cremeweiß glänzend, Anthrazit und Farbe Alu. Hinzu kommen drei beschichtete Einsätze: Chrom, Messing und Bronze. Und ab Oktober gibt es bei Gira eine weitere Trendfarbe: Schwarz matt.

Die verschiedenen Einsätze bieten unseren Kunden die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Einrichtungsstile zu realisieren. Für eher klassisch geprägte Interieurs eignen sich die hochwertigen Optiken in Messing oder Bronze. Für sachlich-moderne Inneneinrichtungen stehen klare Thermoplast-Oberflächen in Reinweiß oder Cremeweiß zur Auswahl. Insgesamt resultieren aus den Farbvarianten der Einsätze und den kompatiblen Gira Schalterprogrammen sowie deren Farb- und Materialvarianten unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Und damit eine maximale Gestaltungsfreiheit – passend für alle Wünsche und jeden Wohnstil.

Auch den Elektrogroßhandel freut unser System 55. Denn durch die gleichen Einsätze für mehrere Schalterprogramme wird die Typenvielfalt erheblich reduziert. Die stringente Systemlogik führt trotz der enormen Variationsbreite und hohen Komplexität zu einem erstaunlich schlanken Sortiment, das eine effiziente Lagerhaltung und hohe Verfügbarkeit erlaubt.

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