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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht - Alt, aber intelligent: Wasserschloss Palsterkamp

Eine große Portion Leidenschaft gehört schon dazu, wenn man ein historisches Gebäude kauft, mit viel Eigenleistung umbaut und denkmalgerecht saniert. Beim Kauf des Wasserschlosses Palsterkamp wussten die Bauherren, dass viel Arbeit auf sie zukommt: Der Umbau musste geplant, mit dem Denkmalschutzamt abgestimmt und schließlich umgesetzt werden. Gut, dass beide sowohl die Liebe zum Detail als auch handwerkliches Geschick mitbringen. Am Ende ist nicht nur ein wohnliches, sondern auch ein intelligentes Schlösschen entstanden – unsichtbar ausgestattet mit modernster Haustechnik von Gira.

Idyllisch liegt das 1786 gebaute Wasserschloss inmitten einer großen Wiese mit altem Baumbestand, umgeben von einem Wassergraben und viel Wald. Das dazu gehörende 15 Hektar große Waldgrundstück hat das Ehepaar aufgrund seiner einzigartigen Vogelwelt an den Verein zum Naturschutz für Vogelkunde verpachtet. Der Bauherr sieht sein Wasserschloss allerdings eher als „Herrenhaus“. Vor dem Kauf stand es etwa 3 Jahre leer, davor beherbergte es vierzig Jahre lang das Forstamt Palsterkamp. Für die neue Nutzung als Wohnraum musste das Gebäude erst einmal in seinen Rohzustand gebracht und Zwischendecken aus der Forstamt-Zeit, Wände und Bodenbeläge entfernt werden. Erst dann konnte der eigentliche Umbau beginnen.

Die Bauherren machten Vieles selbst, besonders aufwändig war die Verlegung des neuen Parkettbodens in Fischgrät-Optik. Das Gebäude wurde von Innen gedämmt, Deckenheizungen eingebaut und neue Fenster eingesetzt, die ein Schreiner nach Vorgaben des Denkmalschutzes speziell anfertigte. Die Infrastruktur für ein intelligentes Wasserschloss wurde bereits bei der Verlegung neuer Stromleitungen installiert – die Steuerleitungen für ein KNX System wurden parallel dazu eingezogen. Viele Anträge, Zeichnungen und Überlegungen sowie noch mehr Arbeit später ist ein charmantes Zuhause entstanden, das eine bewegte Vergangenheit mit modernem und komfortablem Wohnen kombiniert.

Über eine repräsentative zweiläufige Treppe gelangt der Besucher in die große Eingangshalle. Hier wurde der alte Steinboden wieder aufbereitet, die Holztüren abgebeizt und so den Charme vergangener Tage sichtbar gemacht. Moderne Akzente setzt die Beleuchtung, eine breite Holztreppe führt ins Obergeschoss. Dort kann man derzeit noch erahnen, wie viel Arbeit schon geleistet wurde, denn der Ausgangszustand ist noch zu sehen. Hier werden die Bauherren in Zukunft Schritt für Schritt weiter renovieren.

Von der Eingangshalle aus betritt man ein reduziert eingerichtetes und doch gemütliches Wohnzimmer mit Kamin und Sofa, das dunkle Parkett kommt bestens zur Geltung. Daran schließt sich die weitläufige Wohnküche an. Glatte, glänzend weiße Möbelfronten sind kombiniert mit einem dunklen Naturstein als Arbeitsplatten. Über dem freistehenden Küchenblock schwebt die Dunstabzugshaube. Sie kragt aus der Wand: Das tragende Stahlgerüst hat die Hausherrin mit Gipskartonplatten elegant verkleidet, ebenso den Kamin im Wohnzimmer.

Perfekt durchdacht ist auch das Bad mit Waschbecken auf zwei Höhen für kleine und für große Gäste. Milchglas in Mint steht im Kontrast zum warmen Holz und dunklen Steinfliesen. Wie auch in der Küche wird der Wasserfluss im Waschbecken mit dem Fuß aktiviert. Im Haus sind alle elektrischen Komponenten über ein KNX System miteinander vernetzt. Über den Gira HomeServer kommunizieren sie miteinander: Hier laufen alle Informationen zusammen und definierte Befehle werden automatisch und in Abhängigkeit zueinander an die einzelnen Komponenten übermittelt. So lassen sich zum Beispiel auf einen Knopfdruck alle Lichter im Haus ausschalten oder bei geöffnetem Fenster fährt nach einer definierten Zeit die Heizung automatisch runter.

Programmiert hat diese Technik der erfahrene System-Integrator Willian Vent – dies war bereits seine 100. Gira HomeServer Programmierung. Kompetent hat er das Ehepaar beraten und die Technik später auch exakt programmiert. Dank Fensterkontakten können sie im Grundriss sehen, wo noch Fenster offen stehen. Bewegungsmelder im Flur sorgen nicht nur für eine bedarfsgerechte Beleuchtung, sondern registrieren bei Abwesenheit der Hausherren ungebetene Gäste und schlagen Alarm. Auch über die Fenster- und Türkontakte werden Eindringlinge gemeldet: Per Anruf und SMS werden die Hausherren informiert.

Mit dem KNX System ist das Wasserschloss zudem bestens für die Zukunft vorbereitet, denn es lässt sich jederzeit an geänderte Wünsche und Bedürfnisse anpassen, einfach durch die Programmierung zusätzlicher Funktionen und gegebenenfalls durch die Einbindung neuer Geräte. Schon heute ist die vergessene Kaffeemaschine auf dem Weg in den Urlaub kein Drama mehr, jede Steckdose lässt sich einzeln ausschalten, dank einer speziellen Gira HomeServer App auch von unterwegs aus übers iPhone oder iPad. Bedienen lässt sich das intelligente Schlösschen wahlweise über fest an der Wand installierte Gira Touchpanels, den Computer oder über Gira Tastsensoren. Auf den Tasten sind definierte Lichtszenen gespeichert, die sich auf Wunsch auch mit Musik der B&O Anlage, den Jalousien oder dem Hochfahren der Raumtemperatur koppeln lassen. Die Einzelraumregelung der Heizung läuft ebenfalls über den Gira HomeServer.

Für optimale Sicherheit sind im gesamten Wasserschloss Gira Rauchwarnmelder Dual/Vds verbaut, die Alarm schlagen, bevor es für den Menschen gefährlich wird. Zudem ist eine Gira Türkommunikation mit Videofunktion integriert, so lässt sich vor dem Öffnen der Haustür sehen, wer geklingelt hat. Demnächst soll überdies das Tor zum Grundstück in die Türkommunikation eingebunden werden, dann lässt sich auch dieses auf Knopfdruck von drinnen öffnen. Stück für Stück wird so aus dem alten Wasserschloss ein modern ausgestattetes Wasserschloss.

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