FAQ

Wie arbeitet ein Tronic-Trafo prinzipiell?

Antwort

Die Entwicklung möglichst leichter und kompakter Trafos war durch die Erkenntnis erreichbar, dass das benötigte Volumen (V) eines gewickelten Trafos umgekehrt proportional zur Frequenz (f) der umzusetzenden Spannung ist: V ~ 1/f

Eine hochfrequente Spannung läßt sich demzufolge – bei sonst gleichen Bedingungen – mit kleinerem Trafo umsetzen.

Dazu muss die 50-Hz-Netzspannung zunächst in eine Wechselspannung mit hoher Frequenz gewandelt werden. Zur Unterscheidung zu herkömmlichen 50 Hz-Trafos/Netzteilen spricht man von elektronischen Trafos/Schaltnetzteilen (SNT) oder kurz "Tronic-Trafos".

NV-Halogenlampen sind wahlweise mit Gleich- oder Wechselspannung betreibbar. Tronic-Trafos liefern eine Ausgangs-Wechselspannung mit einem Effektivwert von U = 11,7 V. Die Frequenz beträgt ca. 40 kHz.

Die 50 Hz-Netzspannung wird gleichgerichtet. Anschließend "zerhackt" ein Gleichspannungswandler diese Spannung mit hoher Frequenz, ca. 40 kHz. Dies geschieht mit elektronischen Schaltern, die die Gleichspannungszuführung zur Last rhythmisch unterbrechen. Man wählt EIN-Zeit gleich AUS-Zeit; das Tastverhältnis ist damit 1:1.

Hinter dem Wandler steht eine hochfrequente Rechteckspannung zur Verfügung, die durch einen Übertrager auf den geforderten Wert gebracht wird.

Produkt

Tronic-Trafo universal (auch Artikel-Nr. 0365 00; 0373 00; 0375 00; 0359 00; 0367 00; 0366 00; 0335 xx, 238000)
Artikelnummer: 0371 00

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