Gira Unternehmensgeschichte

Der Name Gira steht für moderne Gebäudetechnik mit System, die das Wohnen komfortabler, sicherer und energieeffizienter macht. Dafür bietet Gira intelligente Funktionen und benutzerfreundliche Geräte für die einfache und bequeme Steuerung von Beleuchtung, Heizung und Jalousien sowie von Türkommunikations-, Multimedia- und Sicherheitssystemen.

Den richtigen Rahmen für die Integration der verschiedenen Lösungen bieten ausgezeichnete Schalterprogramme mit hohem Designanspruch. Mit dem Geschäftsfeld Kunststofftechnik entwickelt und produziert Gira zudem auch spezielle Lösungen für die Medizin- und Pharmaindustrie.

Chronologie

1903
Innovation weist den Weg in die Zukunft

Bereits 1903 konstruiert Richard Giersiepen eine Weiterentwicklung des Tumblerschalters und lässt sie patentieren. Diese Erfindung bietet daraufhin für ihn und seinen Bruder Gustav Giersiepen den Anlass, ein Unternehmen zu beginnen. Am 1. August 1905 gründen sie die Firma „Gebrüder Giersiepen, Fabrik von Apparaten für elektrische Beleuchtung“. In zwei gemieteten Räumen in Wichlinghausen (heute ein Stadtteil von Wuppertal) läuft die Produktion von Lichtschaltern und weiteren Teilen für die Hausinstallation an. Fünf Jahre später wechselt das Unternehmen seinen Standort nach Radevormwald. Seit 1964 heißt es Gira.

1905
Gira wird in Wuppertal gegründet

Gira wurde 1905 in Wuppertal gegründet und begann zunächst mit der Auswertung eines Patents für Kippschalter. 1910 verlegte Gira den Standort nach Radevormwald. In den 30er Jahren führte sich das Unternehmen mit dem berühmten Doppelriegel-Drehschalter ein. Heute beschäftigt Gira über 1.200 Mitarbeiter.

1910
Gira zieht um

Der Platz in den angemieteten Räumen in Wuppertal reicht für das junge Technologie-Startup inzwischen nicht mehr aus. Auf der Suche nach Expansionsfläche werden die Gebrüder Giersiepen in Radevormwald fündig. Produziert wird in einem Holzschuppen in der Weststraße. Gegenüber wohnen die Firmengründer mit ihren Familien in einem Doppelhaus. Mit Wilhelm und Gustav Giersiepen junior tritt die zweite Generation ins Familienunternehmen ein, das jetzt im Handelsregister als „Gebrüder Giersiepen“ firmiert.

1910

1912
Katalog-Premiere

Im ersten überlieferten Produktkatalog der „Fabrik von Apparaten für elektrische Beleuchtung“ präsentiert sich das Unternehmen als Hersteller von Installationsmaterial mit besonderem Schwerpunkt auf der Fertigung von Metallteilen. Produziert und vertrieben werden laut Katalog unter anderem Lampenfassungen, Steckdosen, Stecker, Lamellensicherungen, Abzweigdosen, Glühlampenaufzüge, Lüsterklemmen, Sicherungen und – obgleich nur noch kurze Zeit – der Tumblerschalter.

erster Katalog 1912

1926
Die Steckdose Nr. 265 wird eingeführt

Die Steckdose Nr. 265 wird vorgestellt. Damit beginnt die Entwicklungstätigkeit auf dem Gebiet der Schalter und Steckdosen. Das Produkt setzt einen neuen Qualitätsstandard. Gira kann damit viele neue Kunden gewinnen.

1929
Der Doppel-Riegelschalter bringt Erfolg

Gegen Jahresende bringt das Familienunternehmen den Doppel-Riegelschalter (10 Ampere) für Rechts- und Linksschaltung auf den Markt. Schutzrechte dafür werden beantragt und zum 1. Juni erteilt. Solange Installationsschalter für Gleich- und Wechselstrom geeignet sein mussten (bis in die 1950er Jahre), galt der Doppel-Riegelschalter als der Schalter mit der höchsten Qualität.

Seit Ende der 1920er Jahre führt die „Elektrotechnische Industrie Gustav Giersiepen“ auch ihr erstes Logo: die übereinandergelegten Buchstaben „E“ und „I“.

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