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Neue Mitte

Das Agrarzentrum in Maishofen bildet zusammen mit den übrigen Bestandsbauten einen Hof, der dem Areal nun eine Mitte gibt.

Kurze Wege für Landwirte

sps÷architekten aus Thalgau haben im ländlichen Raum ein Agrarzentrum errichtet. Der Neubau steht orthogonal zur Viehmarkthalle und bildet zusammen mit den übrigen Bestandsbauten einen Hof, der dem Areal eine nun Mitte gibt, die zuvor fehlte. Passend zu den umliegenden Gebäuden in Maishofen ist das Agrarzentrum eine Bereicherung für die Gemeinde, besonders aber für die Landwirte, die kurze Wege schätzen.

Als Dienstleistungsbetrieb vereint das Agrarzentrum diverse Funktionen des agrarischen Sektors unter einem Dach. Das Gebäude beherbergt die Bezirksbauernkammer und den Maschenring für den Pinzgau. Als dritte Institution wird in einer zweiten Bauetappe der Rinderzuchtverband hinzukommen.

Bei der Fassade fiel die Entscheidung auf Holz, ein im Pinzgau heimischer, nachwachsender Rohstoff. Der zweigeschossige Baukörper wird durch eine vertikal gegliederte Holzfassade aus rechteckigen Stützen strukturiert. Diese erfüllen keinen konstruktiven Zweck, sondern umhüllen den eigentlichen Baukörper. Die vielen Fenster- und Türöffnungen verschwinden weitgehend dahinter. Ein flaches Satteldach ziert den wuchtigen Bau.

Im Erdgeschoss wurde der Maschinenring untergebracht und im Obergeschoss die Bezirksbauernkammer. Für die Nutzer gibt es eine hölzerne Treppe mit Natursteinstufen und einen Aufzug. Vom zentralen Haupteingang und der lichtdurchfluteten Halle erreicht man die gemeinsamen Besprechungsräume. Ein Nebeneingang an der Schnittstelle zum Außenbereich vor der Auktionshalle ist hilfreich, weil die Landwirte bei Viehauktionen rasch zur Bezirksbauernkammer oder zum Maschenring gelangen.

Simon Speigner von sps÷architekten legte sehr viel Wert auf Materialien aus der regionalen Produktion wie auch auf lokale Firmen. Die über einem betonierten Keller errichtete zentrale Hauptgebäudestruktur besteht aus einer Scheibenkonstruktion in lehmverputzter Brettsperrholz-Bauweise. An diesen Kern lehnt sich ein Holzmassivbau mit vorgefertigten Elementwänden und -decken an. Die hell lasierten Holzoberflächen sind teilweise perforiert. In den Büro- und Besprechungsräumen sind sie mit gefilzter Wolle für die Schallabsorption verkleidet.

Beim Schalterprogramm fiel die Entscheidung auf Gira E2. Gira E2 verbindet streng reduziertes Design mit langlebigem Material: ideal für einen Verwaltungsbau.

Projekt

Agrarzentrum Maishofen
Mayerhoferstraße 8
5751 Maishofen
Österreich

Architektur

sps÷architekten zt gmbh
oh456 – Riedlstraße 8
5303 Thalgau
Österreich
Tel  +43 623 520 007
Fax +43 623 5200 077 7
atelier@sps-architekten.at
www.sps-architekten.com

Elektroplanung

e+ engineering. Ingenieurbüro. Sieberer GmbH
Obere Marktstraße 50
5541 Altenmarkt im Pongau
Österreich
Tel  +43 645 220 674
Fax +43 664 450 616 2
info@e-plus.co.at
www.e-plus.co.at

Elektroinstallation

Schartner Elektro GmbH & Co KG
Industriestraße 19
5600 Sankt Johann im Pongau
Österreich
Tel  +43 641 263 270
office@schartner.at   
www.schartner.at

Produktinformation

Schalterprogramm Gira E2

 

Bildergalerie

Das Agrarzentrum in Maishofen bildet zusammen mit den übrigen Bestandsbauten einen Hof …

… der dem Areal nun eine Mitte gibt.

Im Erdgeschoss wurde der Maschinenring untergebracht.

Für die Bezirksbauernkammer und den Maschenring gibt es eine hölzerne Treppe mit Natursteinstufen.

Vom zentralen Haupteingang und der lichtdurchfluteten Halle erreicht man die gemeinsamen Besprechungsräume.

Fotos: Andrew Phelps

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