Service
Presse

"Wir lassen uns messen"


Gira veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht

Radevormwald, 23. Februar 2018. In dieser Woche hat die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2016 veröffentlicht. Erstmals enthält der Report des Gebäudetechnikspezialisten mit Sitz in Radevormwald, der online unter www.nachhaltigkeit.gira.de allgemein verfügbar ist, auch Kennzahlen. Sie geben Auskunft über die Leistungen des Industrieunternehmens in den drei Bereichen "Umwelt/Ressourcen", "Mensch/Gesellschaft" und "Wirtschaft". Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren orientiert sich Gira an den zwanzig Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex' (DNK). "Wir haben den Anspruch, unsere Prozesse und die Organisation so zu gestalten, dass sie ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen Rechnung tragen", erläutert Jan Böttcher, bei Gira Leiter Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeitsmanagement. "Dafür haben wir uns entsprechende strategische Ziele gesetzt und zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht. Anhand von Kennzahlen verfolgen wir, was wir erreicht haben und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Wir lassen uns messen und machen dies in unserem Bericht transparent." Dies sei auch deswegen geboten, weil so überprüft werden könne, ob Investitionen etwa in die Verbesserung der Energieeffizienz von Anlagen und Gebäuden oder in das Gesundheitsmanagement für die Belegschaft zum einen ökonomisch, zum anderen aber auch ökologisch und sozial sinnvoll sind.

Weniger CO2-Emissionen
So lässt sich dem Bericht entnehmen, dass die direkten und indirekten Emissionen von Kohlendioxid (CO2) im Berichtsjahr um rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr abgenommen haben, obwohl der Ausstoß der Produktion im selben Zeitraum um knapp fünf Prozent gestiegen ist. Dieses Minus von mehr als 700 Tonnen entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß von 460 Mittelklassewagen (Diesel) mit einer Fahrleistung von jeweils 10.000 Kilometern. Zurückzuführen ist der Rückgang unter anderem auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und CO2-Kompensation. So setzt Gira beispielsweise ausschließlich auf einen klimaneutralen Versand seiner Produkte und Post. Auch die Emissionen des firmeneigenen Fuhrparks sind 2016 um etwas mehr als zehn Prozent im Vergleich zu 2015 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 135 Tonnen.

Kennzahlen helfen beim Steuern
Während ebenso beim Wasserverbrauch 2016 eine leichte Abnahme im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war, hat sich das Abfallaufkommen, gemessen an der Abliefermenge der Fertigung, kaum verändert. "Bedingt durch die gestiegene Produktionsleistung, hat die Abfallmenge in absoluten Zahlen sogar geringfügig zugenommen. Obwohl der Anteil an recycelbaren Abfällen mit 55 Prozent 2016 relativ hoch lag, wollen wir bei der Vermeidung von Abfällen besser werden", erklärt Nachhaltigkeitsmanager Böttcher.

Die Erfassung vorab definierter Messwerte im System der Nachhaltigkeitskennzahlen nutzt Gira ganz gezielt auch dazu, etwaige Problembereiche und Ursachen zu identifzieren. "So können wir im Bedarfsfall Gegenmaßnahmen ergreifen", berichtet Jan Böttcher. "Denn wir bei Gira verstehen nachhaltiges Handeln als einen ständigen Verbesserungsprozes und versuchen so, unserer Verantwortung gerecht zu werden." Über den Verlauf dieses Prozesses gibt der digitale Gira Nachhaltigkeitsbericht Auskunft, der online unter www.nachhaltigkeit.gira.de regelmäßig aktualisiert wird.

***

Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten "Smart Building Systemen" und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität "Made in Germany", für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion - vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im "Messner Mountain Museum: Corones" in Südtirol und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid und das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

Bitte geben Sie bei einem Abdruck die Bildquelle mit "Bild: www.gira.de" an.

Presse

TOP

Gira verwendet Cookies für Websites in der Domain gira.de. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr zu den von uns oder Dritten eingesetzten Cookies und Ihren Möglichkeiten diese auszustellen in unserer Datenschutzerklärung.

Ok