Service
Elektroplaner

News und Pressemitteilungen

11. Jul 2018

Unser neues Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum wird fertig
Vorbereitungen für den Umzug laufen auf Hochtouren

Wir sind dann mal weg … Nein, nicht wirklich. Wir ziehen nur um. Nein, nicht wegen des Wetters. Der Sommer ist bislang doch recht ordentlich gelaufen. Der wahre Grund ist: Unser neues Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum nähert sich der Fertigstellung. Und deshalb laufen die Vorbereitungen für den Umzug schon auf Hochtouren.

"Wir befinden uns bereits auf der Zielgeraden", freut sich Dietmar Daszkiewicz, Leiter des Facility Managements bei Gira. Gemeinsam mit Andreas Dürwald, dem Leiter Produktion und Logistik, steuert er das Bauprojekt innerhalb des Unternehmens. "Ende Juli, Anfang August erfolgen die Bauabnahmen in Logistik und Produktion. Wenn sich dabei keine Notwendigkeit zu umfangreichen Nacharbeiten ergibt, werden wir diese Bereiche zur Nutzung übergeben."

Dementsprechend laufen die Vorbereitungen für den Umzug schon seit einigen Wochen. Alle Arbeitsplätze und Produktionsanlagen in der Fertigung und Logistik werden von unserem Stammsitz in der Dahlienstraße in Radevormwald an den knapp einen Kilometer entfernten neuen Standort in der Röntgenstraße übersiedeln. "Im Prinzip verlegen wir hier eine komplette Fabrik samt Lager mit Wareneingang und Versand", erklärt Andreas Dürwald. "Und das mehr oder weniger im laufenden Betrieb."

Damit das klappt, erfolgt der Umzug von Maschinen, Material sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in genau aufeinander abgestimmten Etappen. Die ersten Gira Produkte sollen unser neues Werk bereits im Oktober verlassen. Offiziell eingeweiht wird das neue Gira Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum am 6. Oktober – mit der Belegschaft und geladenen Gästen. Wir freuen uns drauf! Wobei: Der alte Stammsitz in der Dahlienstraße bleibt uns ja erhalten. Ist doch auch schön. Denn der ist uns richtig ans Herz gewachsen.

4. Jul 2018

"Sehr gut" für Gira
30 Smart Home-Anbieter im Kundenzufriedenheitstest

Das Smart Home ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Dabei kommen unterschiedliche Techniken und Systeme zum Einsatz. Sie reichen von der einfachen Jalousiesteuerung per App bis hin zum vollvernetzten Haus, das über leistungsstarke Server gesteuert wird. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Konkret: Wie zufrieden sind Kunden mit Technik, Sicherheit und Kundenservice? Antworten darauf gibt eine aktuelle Untersuchung der Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue in Kooperation mit Focus-Money. Dabei erhielt Gira die Höchstnote "sehr gut".

Die Befragung basiert auf 1.834 Urteilen von 1.216 Kunden. Sie sollten bis zu zwei Anbieter bewerten, mit denen sie innerhalb der letzten zwölf Monate zusammengearbeitet haben. Abgefragt wurden 25 branchenspezifische Service- und Leistungsmerkmale, die in der Studie unter dem Oberbegriff "Fairness" zusammengefasst sind. Konkret ging es um Produktqualität, Einrichtung und Handhabung, Sicherheit, Kundenkommunikation, Kundenservice sowie um das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Höchstwertung ging insgesamt an zehn Anbieter von Smart Home-Komponenten. Neben Gira sind das Abus, Bosch, Buderus, Busch-Jaeger, Fritz! (AVM), Homematic, Netatmo, Philips Hue und Somfy. Weitere neun Anbieter erhielten das zweithöchste Gütesiegel "gut".

Hier geht es zur Studie von ServiceValue

2. Jul 2018

Autofahrer wollen Solarstrom tanken
Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft

Knapp ¾ der deutschen Autofahrer sind dafür, Solarenergie auszubauen, damit Elektroautos klimafreundlich mit Ökostrom fahren können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Auftrag gegeben hatte. Die Umfrage zeigt zudem, dass 90 Prozent der Autofahrer, die für eine Anschaffung eines Elektroautos grundsätzlich bereit sind, ihr E-Mobil am liebsten mit Solarstrom tanken würden. Lediglich acht Prozent ist es egal, aus welcher Quelle der Strom zum Laden des Elektrofahrzeuges stammt.

"Sinn und Erfolg der Elektromobilität hängen entscheidend von einem stärkeren Ausbau der Solarenergie und der Ladeinfrastruktur ab", so kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW, die Umfrage. Die u.a. auch belegt, dass für vier von zehn Autofahrern die Anschaffung eines Elektroautos eine Perspektive darstellt.

Aber natürlich gibt es auch Skeptiker, was die E-Mobilität angeht. Die entscheidenden Gegenargumente für sie sind die zu geringe Reichweite, ein fehlendes flächendeckendes Netz an Ladesäulen und der hohe Anschaffungspreis. Für ⅔ der befragten Autofahrer sind Förderprogramme für ein flächendeckendes Netz an Ladestationen das richtige Mittel, um Elektromobilität zu unterstützen. Mehr als jeder zweite Autofahrer spricht sich für höhere Kaufprämien und Steuerrabatte für Elektroautos aus und befürwortet eine schnelle Umstellung von öffentlichen Fahrzeugen auf Elektrobetrieb.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundesverbands Solarwirtschaft

30. Jun 2018

Hidden Champions des Stromsparens
Automatikschalter, Bewegungs- und Präsenzmelder

Energiesparen ist angesagt. Allerdings wissen viele nicht, dass sich ein sparsamer Umgang mit Energie auch in den eigenen vier Wänden realisieren lässt – und zwar mit ganz einfachen Mitteln. Zum Beispiel beim Stromverbrauch.

Rund 10% des gesamten Stromverbrauchs in einem Haushalt entfallen auf die Beleuchtung. Ein nicht unerheblicher Teil davon wird jedoch unnötig verbraucht, weil das Licht Räume erhellt, die gar nicht oder nur zeitweise genutzt werden. Treppenhäuser und Kellerräume sind die heißesten Kandidaten für eine solche Stromverschwendung.

Abhilfe verschaffen Automatikschalter und Bewegungs- bzw. Präsenzmelder. Sie schalten das Licht nur dann ein, wenn es wirklich genötigt wird, wenn also eine Person den Kellerraum tatsächlich betritt oder sich darin aufhält. Und diese Geräte schalten das Licht entweder nach einer festgelegten Dauer wieder ab oder dann, wenn sie keine Bewegung mehr registrieren. Ganz zuverlässig – so dass das vertrackte "Lichtausschaltenvergessen" nicht mehr passiert.

Werden Bewegungsmelder mit Dämmerungssensoren gekoppelt, ist garantiert, dass das Licht erst dann angeht, wenn die Umgebungshelligkeit gering ist – wenn also Licht wirklich benötigt wird. Sowohl der Dämmerungswert als auch die Einschaltdauer lassen sich je nach Bedarf stufenlos regeln.

Natürlich haben auch wir von Gira zahlreiche Produkte im Programm, die von der Online-Plattform baulinks.de als "Hidden Champions des Stromsparens" bezeichnet werden. Die Palette reicht von verschiedenen Automatikschaltern für Wand und Decke über Präsenzmelder – die sich auch in Funkbussysteme oder ins KNX System einbinden lassen – bis hin zum Gira Sensotec und Sensotec LED.

Beide Geräte helfen nicht nur, Strom einzusparen, sondern sorgen auch für mehr Sicherheit, weil sie im Dunkeln bei einer registrierten Bewegung automatisch ein Orientierungslicht einschalten. Dabei nutzt der Gira Sensotec das gedimmte Raumlicht. Der Gira Sensotec LED besitzt dagegen eine im Gerät integrierte LED-Leuchte.

Hier geht es zur Automatischen Lichtsteuerung bei Gira

13. Jun 2018

Fünf Mythen zum Smart Home
Und warum sie nicht mehr stimmen

Ein Pilot sollte immer wissen, wo es langgeht. Was das Netz angeht, wissen die Netzpiloten auf jeden Fall Bescheid. Die "Digitalen Aufklärer" haben sich aktuell fünf Vorbehalte vorgeknöpft, die fast immer gegen das Smart Home ins Feld geführt werden. Ihr Urteil: überholte Vorurteile, die man getrost ins Reich der Mythen verweisen kann. Im Einzelnen:

1. In der Installation ist Smart Home so aufwendig, dass es sich nur für Neubauten lohnt.

Stimmt nicht, so die Netzpiloten. Seitdem ausgereifte funkbasierte Systeme auf dem Markt sind, ist die kabelgebundene Variante nicht mehr die einzige Lösung. Wir von Gira bieten für Funk eNet SMART HOME an, mit dem sich smarte Techniken auch in Bestandsgebäuden und selbst in Mietimmobilien sehr einfach nachrüsten und auch wieder leicht entfernen lassen. Richtig ist, dass verkabelte Systeme einen größeren Planungsaufwand erfordern. Richtig ist aber auch, dass eine genaue Planung bei einem Smart Home nicht schaden kann.

2. Ein Smart Home ist in der Bedienung zu kompliziert, weil die Produkte nicht miteinander harmonieren.

Stimmt auch nicht, so die Netzpiloten. Tatsache ist, dass früher viele Hersteller ihr eigenes Süppchen gekocht und keine wirklich zukunftsfähigen Produkte auf den Markt gebracht haben. Doch mittlerweile sind solche Zweifel an der Zukunftssicherheit unbegründet – die meisten Smart Home-Anbieter haben verstanden, dass das Smart Home sich nur dann etablieren kann, wenn Software-Schnittstellen diese Beschränkungen eliminieren.

KNX ist heute der weltweit gültige Standard für ein kabelbasiertes Bussystem, dem sich über 400 Hersteller angeschlossen haben, jüngst erst Australien und Neuseeland. Gira ist Gründungsmitglied der European Installation Bus-Association EIBA, die später EIB und heute KNX-Association genannt wird. eNet SMART HOME, die funkbasierte Alernative zu KNX, basiert auf einer Allianz führender Anbieter. Sie haben einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

3. Ein Smart Home bringt seinen Bewohnern nichts, weil die mehr unterwegs als zuhause sind.

Stimmt auch nicht mehr, so die Netzpiloten. Einer der vielen Vorteile vom Smart Home ist, dass es viele Funktionen automatisiert ausführen kann, gerade wenn die Bewohner nicht daheim sind. Zum Beispiel fahren bei Sonnenschein die Jalousien herab, damit sich die eigenen vier Wände nicht zu stark aufheizen und die Zimmerpflanzen verdorren. Umgekehrt lässt sich smarte Technik auch outdoor einsetzen – wer je einen Mähroboter auf dem Rasen im Garten ausgesetzt hat, möchte ihn nicht mehr missen. Schon weil er –  oder sie – nicht zuhause sein müssen, damit der der fleißige Gartengehilfe sein Werk verrichtet.

Die Netzpiloten weisen darauf hin, dass der Begriff Smart Home offenbar von vielen Nutzern als zu eng verstanden wird. Denn er legt nahe, dass sich mit smarter Technik nur das eigene Heim aufwerten lässt. Smart Living sei daher der bessere, weil weiter gefasste Begriff.

4. Ein Smart Home ist (noch) zu teuer

Auch das inzwischen ein Mythos, so die Netzpiloten. Mittlerweile gibt es immer mehr erschwingliche Produkte, die teilweise aber bloß Insellösungen zulassen. Doch auch Bussysteme sind inzwischen keine Kostenfalle mehr, da die Produkte verschiedener Hersteller darin eingebunden werden können. Mit unserem Gira X1 haben wir einen kompakten Server auf den Markt gebracht, mit dem sich alle sinnvollen KNX Lösungen verwirklichen lassen – für ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung. So wirtschaftlich wie nie zuvor.

5. Die Steuerung des Smart Homes per App oder Sprachsteuerung ist zwar leicht, die Automatisierung selbst ist aber kompliziert.

Auch das ist mittlerweile ein Vorurteil, das in die Rumpelkammer der Geschichte gehört. Denn Heimautomation lässt sich in den allermeisten Fällen schnell, unkompliziert und daher auch kostengünstig realisieren. Unser kompakter Server Gira X1 beispielsweise zeichnet sich durch eine Infrastruktur aus, die bereits im Werk implementiert wird. Sie erleichtert dem Elektromeister die Parametrierung des Systems erheblich – ebenso wie die von uns eigens dafür entwickelte Installationssoftware (Gira Projekt Assistent).

Ähnliches gilt für das eNet SMART HOME System, bei dem der Nutzer sogar verschiedene Einstellungen selbst programmieren und später wieder ändern kann. Doch auch hier gilt wie bei KNX: Installieren und in Betrieb nehmen muss der Elektromeister. Damit haben Smart Home-Bewohner die Garantie, dass ihr System reibungslos funktioniert – genau nach ihren Bedürfnissen.

Hier geht es zu den fünf Mythen und den Netzpiloten

7. Jun 2018

Bundesregierung plant 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime
Schub für die intelligente Gebäudetechnik?

Mit der Bildung der GroKo hat es ja ein bisschen gedauert – aber jetzt will die Regierung Worten dann doch Taten folgen lassen. Was im Koalitionsvertrag noch als Absichtserklärung formuliert war, sagt die Kanzlerin nun verbindlich zu: Die Bundesregierung wird auf den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum mit einer Wohnraumoffensive reagieren. Angela Merkel kündigte an, dass innerhalb der nächsten vier Jahre 1,5 Mio. neue Wohnungen und Eigenheime entstehen sollen. Dafür will die Regierung Mittel in Höhe von mehr als 6 Milliarden Euro bereitstellen.

Besonders der soziale Wohnungsbau wird davon profitieren: Die Länder erhalten dafür vom Bund 2 Milliarden Euro – zusätzlich zu den Anstrengungen, die sie ohnehin in diesem Sektor unternehmen. Aber auch "normaler" bezahlbarer Wohnraum soll gefördert werden, vor allem in den Ballungsgebieten. Familien, so die Kanzlerin, sollen sich nicht zwischen Wohneigentum oder Kindern entscheiden müssen. Sie bringt dabei das – nicht unproblematische – Baukindergeld ins Spiel (Newsroom-Beitrag vom 18. April) und nennt außerdem verbilligtes Bauland für Kommunen sowie ein vereinfachtes Baurecht.

Für alle, die Wohneigentum erwerben wollen oder bezahlbaren Wohnraum suchen, sind das gute, sehr gute Nachrichten. Für alle am Bau Beteiligten – und dazu gehört selbstverständlich auch Gira – ebenso. Zumal sich hier die Chance eröffnet, modern und zukunftsfähig zu bauen und damit die angestrebte Energiewende zu unterstützen. Tatsache ist, dass nach wie vor etwa 40% des Energieverbrauchs auf Gebäude entfallen. Wer die Ziele der Energiewende erreichen will, muss diesen Ausstoß senken, und zwar möglichst schnell. Dazu steht eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, von der effizienten Dämmung bis zur modernen Heiztechnik. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang, dass auch die intelligente Verteilung der Wärme (oder Kälte) einen erheblichen Beitrag zur Energieeffizienz eines Gebäudes leistet. Denn so wird Energie nur dann und dort eingesetzt, wann und wo sie tatsächlich benötigt wird.

Intelligente Gebäudetechnik ermöglicht dieses Zusammenspiel verschiedener Komponenten, teilweise sogar in Form gewerkeübergreifender Lösungen. Grundlage dessen sind Bussysteme – seien es kabelgebundene wie KNX oder funkbasierte wie eNet SMART HOME. Beide bieten bewährte und bezahlbare Systemlösungen, die individuell auf Anforderungen für Eigentums- oder Mietwohnungen zugeschnitten werden können. Dann werden nur die gewünschten Systemkomponenten installiert, was wiederum die Kosten senkt. Beide Lösungen leisten einen Beitrag zur Energetik im Gebäude – und garantieren den Bewohnern zudem einen hohen Wohnkomfort und mehr Sicherheit.

Die Bundesregierung hat die Chance, mit der Wohnraumoffensive auch für einen Schub der intelligenten Gebäudetechnik zu sorgen. Bezahlbarer Wohnraum für viele Menschen ist tatsächlich eines der brennenden Themen unserer Zeit. Energetisch sinnvoll gestalteter Wohnraum mit geringem Energieverbrauch und entsprechend niedrigen Heizkosten ist aber ebenso wichtig. Denn nach wie vor gilt der Satz: Wer heute einen Neubau ohne moderne Gebäudetechnik plant, errichtet im Grunde einen Altbau. Und das ist teuer – im Betrieb und bei der Miete.

Hier informiert Kanzlerin Merkel über die Wohnraumoffensive der Bundesregierung

3. Jun 2018

Strategie gegen den Wohnungsmangel
Aufstockung von bestehenden Gebäuden

Der Wohnungsbau boomt – und trotzdem herrscht Wohnungsmangel. Vor allem die Ballungsgebiete sind davon betroffen. Aber jetzt ist eine Lösung in Sicht: Die Aufstockung bestehender Gebäude bietet die Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Und zwar ohne zusätzliches Bauland zu verbrauchen (und finanzieren zu müssen).

Das Potenzial scheint riesig, wenn man der "100 Tausend Dächer Initiative" folgt. "Mehr als eine Million zusätzliche Wohnungen können laut einer Studie der TU Darmstadt und des ISP Pestel Institutes für Systemforschung Hannover durch Aufstockung entstehen", so Dr. Thomas Tenzler, Mitinitiator der Initiative. Das Prinzip der Aufstockung hätte zudem einen weiteren Vorteil: Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch von Gebäuden spürbar. Damit wäre der Kampf gegen den Wohnungsmangel zugleich einer für die Energiewende. Die Lösung käme also einer Win-win-Situation gleich.

Einige Großstädte haben das Potenzial bereits erkannt. Hier stocken vor allem Wohnbaugesellschaften auf – und Supermarktketten. Denn unterhalb der Aufstockungen müssen sich nicht unbedingt Wohnungen befinden, es können eben auch Supermärkte sein. In Berlin beispielsweise planen Rewe, Aldi und Lidl den Bau von solchen Kombi-Gebäuden: im Erdgeschoss die Ladenfläche, darüber Wohnungen. Nach ersten Schätzungen könnten allein hier 30.000 Wohneinheiten entstehen.

Natürlich freuen wir uns, wenn durch Aufstockungen enorm viele Wohnungen entstehen, zumal gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe erledigt wären. Wirklich nachhaltig werden derartige Aufstockungen aber erst, wenn darin auch intelligente Gebäudetechnik zum Einsatz kommt. Etwa in Form eines Bussystems, das viele Aufgaben automatisch erledigt und beispielsweise die Heizleistung einzelner Räume bei gleichzeitig geöffnetem Fenster reduziert.

Für Basis-Funktionen, aber auch für anspruchsvolle Lösungen stehen prinzipiell zwei Bussysteme zur Verfügung: ein kabelgebundenes und ein funkbasiertes. Gira bietet Produkte und Lösungen sowohl für das herstelleroffene KNX System an als auch für das Funk-System eNet SMART HOME. Letzteres basiert auf einer Allianz führender Anbieter, die einen herstellerübergreifenden Branchenstandard entwickelt haben, der sich bereits in vielen Haushalten bewährt.

Beide Bussysteme sind leistungsstark und zukunftssicher, sie sind die Basis einer smarten Vernetzung und Steuerung der Haustechnik in Eigenheimen oder Mietwohnungen. Werden sie in den Aufstockungen (und eventuell auch bei der Sanierung der darunterliegenden Wohnungen) eingesetzt, dann wird aus der Win-win-Situation letztlich eine Win-win-win-Situation.

Hier geht es zu der Pressemeldung des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie

22. Mai 2018

Interaktive Wand mit Anbindung ans Smart Home
Klopfen, streichen, tippen

Manchmal schauen wir anderen ja gerne über die Schulter. Zum Beispiel der Internetplattform Mobile Geeks. Denn die entdeckt Dinge rund ums Smart Home, bei denen selbst wir uns die Augen reiben. Und uns fragen: Gibt's das wirklich? Zum Beispiel Wände. Dass die Augen haben können, wissen wir. Dass die aber noch viel mehr können, wussten wir bisher nicht. Oder zumindest so noch nicht.

Die Wand als solche kann ja schön sein. Allerdings auch hässlich. Und manchmal langweilig. Eines aber ist sie ganz sicher nicht: smart. Ganz sicher? Mobile Geeks berichtet aktuell in einem Blog von einem Forschungsvorhaben, das Wände intelligent werden lässt. Was dazu nötig ist? Lediglich "ein bisschen leitfähige Farbe und etwas Elektronik". Klingt fast zu simpel, um wahr zu sein. Doch das Projekt mit dem ausgefuchsten Namen Wall++ gibt es wirklich, es wird betreut von Forschern der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA, und von der Abteilung Disney Research. Vielleicht sollte letzteres uns misstrauisch machen …

Aber die Idee an sich ist gut. Durch die leitfähige Farbe und eine ganze Reihe von Elektroden wird die Wand zu einem großen Touchpad, das menschliche Berührungen registriert und auswertet. Durch ein spezielles Sensorboard kann sie Gesten und andere elektrische Smart Home Geräte in der näheren Umgebung erkennen. The Wall++ könnte also die Aktivität in Räumen überwachen, Helligkeiten automatisch anpassen, den Fernseher ein- oder ausgeschalten oder auch Alarm schlagen.

Der wirkliche Knaller kommt jetzt: "Gewöhnliche Bedienelemente wie Lichtschalter wären damit Geschichte." Man muss nämlich nur gegen die Wand klopfen, streichen oder tippen, damit man die Geräte rundherum steuern kann. Wir reißen die Augen auf. Weil wir wissen, dass Wände nicht geklopft, gestreichelt oder angetippt werden wollen. Oder vielmehr: dass die Bewohner es nicht wollen, dass ihre Wände geklopft, gestreichelt oder angetippt werden. Weil wir wissen, das klopfende, streichelnde oder tippende Hände samt dazugehörigen Fingern nie ganz sauber und nie ganz fettfrei sind. Was die Wand wiederum mit Flecken quittiert. Was eine schöne Wand geradezu zwangsläufig zu einer hässlichen werden lässt.

Und noch ein Problem steigt vor unserem inneren Auge auf. Wenn der Lichtschalter Geschichte ist – woher weiß ich dann, an welcher Stelle der Wand das Licht geschaltet werden kann? Eine Markierung kommt nicht in Frage, das wäre sowas von uncool, da könnte ja gleich der Schalter an der Wand bleiben. Also muss man tasten, klopfen. Oder vielleicht schlagen? Mit dem Ergebnis, dass die Wand schnell doppelt hässlich wird, weil befleckt und demoliert.

Doch wir wollen nicht weiter nörgeln. Mobile Geeks ist da viel positiver gestimmt. Denn diese Technologie "könnte nicht nur in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommen. Auch Restaurants, Schulen und Arbeitsplätze können davon profitieren – im Prinzip jedes erdenkliche Gebäude." Einen Haken sieht allerdings auch das Internetportal mit Sitz in Taipeh, Taiwan: Das Projekt in den USA steckt offenbar erst in den Anfängen. Momentan versuchen die Forscher, eine Lösung für die Stromversorgung zu finden.

Was die Mobile Geeks-Bloggerin Vera Bauer aber nicht groß stört: "Ich finde das Projekt richtig interessant. Die Idee ist so simpel, wie genial!" Wir schließen uns an, zumindest in Teilen. Interessant ist das Projekt allemal. Aber ob hier die simple Idee auch genial ist? Warten wir mal ab. Und vertreiben uns die Zeit mit dem nächsten Disney-Blockbuster.

Hier geht es zum Blog-Beitrag auf "Mobile Geeks"

20. Mai 2018

Hotel Topazz
Markante Fassade mitten in Wien

Auf einem 153 m² kleinen Grundstück wurde in 16 Monaten Bauzeit das Design-Hotel Topazz in bester Wiener Innenstadtlage errichtet: zwischen Hoher Markt und Lugeck, in unmittelbarer Nähe des Stephansplatzes. Mit seiner markanten, dunkelbraunen, leicht schimmernden Fassade und den ovalen Fenstern hebt sich der Bau deutlich von den Nachbarhäusern ab, die Fenster öffnen sich wie Augen zur Stadt. Bei diesem prächtigen Gebäude kam zudem ein KNX System mit einem Gira HomeServer zum Einsatz.

Mehr zum Hotel Topazz in Wien

18. Mai 2018

Künstliche Intelligenz verändert die Energiebranche
Umfrage von Bitkom Research

Die Energiebranche steht vor neuen Herausforderungen. Nach der Energiewende ist nun die Digitalisierung der Energie das Ziel. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass die Bundesbürger dabei neuen Technologien wie der Künstlichen Intelligenz (KI) große Bedeutung beimessen. Das ergab die Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

Dabei ging es um konkrete Fragen: Wie lässt sich ökologisch produzierter Strom effizient dorthin bringen, wo er tatsächlich benötigt wird? Wie lässt sich der Energieverbrauch noch besser vorhersagen? Und wie kann der Stromverbrauch im Haushalt effizient an das Angebot angepasst werden? Das Ergebnis: 68% der Befragten halten eine automatisierte Energieversorgung auf Basis computergestützter Bedarfsanalysen für sinnvoll. 89% sehen die Chance einer Reduzierung des Energieverbrauchs durch automatisierte und selbstlernende Heizsysteme.

Robert Spanheimer, Referent Smart Grids beim Digitalverband Bitkom, macht in diesem Zusammenhang auf ein interessantes Problem aufmerksam. In der öffentlichen Wahrnehmung steht bei der Energiepolitik nach wie vor die Frage der Energieerzeugung im Vordergrund: Atom- und Kohlekraftwerke oder Windräder und Solaranlagen? Inzwischen sollte es anders sein: "Die zentrale Herausforderung liegt allerdings darin, ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netz und Speichern herzustellen – und das wird nur mit digitalen Technologien gelingen."

Spanheimer folgert daraus: "Künstliche Intelligenz kann uns dabei helfen, aus den vielen zur Verfügung stehenden Daten Schlüsse zu ziehen, aber auch in Haushalten und Unternehmen den Energieverbrauch ohne unser Zutun und ohne Komforteinbußen zu reduzieren." So müssten wir in Zukunft die Heizung nicht mehr programmieren, wann das Badezimmer für uns warm sein soll, sondern die Steuerung lernt unsere Gewohnheiten kennen und passt dann automatisch die Temperatur an.

Wir möchten an dieser Stelle hinzufügen: Ökologisch bewusste Bauherren und Renovierer müssen in diesem Zusammenhang nicht auf KI warten. Denn automatisierte und selbstlernende Systeme gibt es bereits auf dem Markt. Es handelt sich um ausgereifte Technologien, die meist unter dem Begriff "Smart Home" firmieren. Dahinter stehen vernetzte Bussysteme, die kabelgebunden oder funkgesteuert Haus und Wohnung steuern können.

Und die Gira natürlich im Angebot hat – sei es als KNX Technologie oder als eNet SMART HOME System. Leistungsstarke Server passen den Energieverbrauch dabei den Gewohnheiten der Bewohner an. Das funktioniert nicht nur im Badezimmer, sondern in allen Räumen. Und damit lassen sich nicht nur Heizsysteme effizient regeln, sondern praktisch alle Energieverbraucher.

Übrigens: Natürlich gibt es neben komplexen Systemlösungen auch kostengünstigere Einzellösungen. Etwa den Gira Raumtemperatur-Regler oder die automatische Lichtsteuerung über die Gira Automatikschalter oder den Gira Sensotec beziehungsweise den Gira Sensotec LED …

Hier geht es zum Gira KNX System

Elektroplaner

TOP

Gira verwendet Cookies für Websites in der Domain gira.de. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr zu den von uns oder Dritten eingesetzten Cookies und Ihren Möglichkeiten diese auszustellen in unserer Datenschutzerklärung.

Ok