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Elektromobilität

18. Aug 2018

Kunden ködern
Kostenlos Strom tanken bei Aldi Süd

Beim Lebensmitteleinzelhandel sind die Claims abgesteckt. Wer hier noch wachsen will, kann das nur über den Verdrängungswettbewerb erreichen. Der in der Regel aber mit verlustreichen Preiskämpfen verbunden ist. Oder er kann sich neue Geschäftsfelder suchen. Wie beispielsweise Aldi: Der Discounter hat bereits den Wohnungsmarkt ins Visier genommen – und will dort aufstocken. Und zwar mit Geschosswohnungsbau oberhalb der eigenen Ladenflächen. Rewe und Lidl denken in die gleiche Richtung (Newsroom-Beitrag vom 3. Juni 2018).

Jetzt lässt Aldi erneut aufhorchen. Denn das Unternehmen – Sektion Süd – plant, sein Stromtankstellennetz deutlich auszubauen. Der Clou dabei: Das Aufladen ist kostenlos. Ein Schelm, der sich jetzt denkt: Der Einkauf bei Aldi, der während des Ladevorgangs natürlich sinnvoll wäre, spielt die Kosten schon wieder rein.

Wie dem auch sei – eines ist ganz sicher: Ein Verlustgeschäft wird Aldi damit nicht machen. Aber es geht hier nicht nur ums liebe Geld!

Ein ganz erheblicher Aspekt dieser Aktion lässt sich nämlich nicht in Cent und Euro taxieren. Denn es geht vor allem ums Image. Aldi und teilweise auch die Wettbewerber haben in der Vergangenheit hart daran gearbeitet, den Discounter aus der Schmuddelecke zu holen: neue Märkte, neue Warenpräsentationen, neue Verkaufskonzepte, mehr Personal. Und jetzt hat Aldi eben die Elektromobilität als Thema entdeckt, mit dem sich die Marke beim Kunden profilieren, mit dem sie also ihr Image verbessern kann. "Die Marke wirkt dadurch jugendlicher und umweltfreundlicher", erklärt der Marketing-Experte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU diese Strategie. Und lockt damit junge, umweltbewusste und kaufkräftige Kunden an.

Hier steht Aldi übrigens keineswegs alleine da – fast alle großen deutschen Handelsketten fahren buchstäblich aufs Stromtanken ab. Lidl, Rewe und Kaufland sind schon länger mit dabei, IKEA sowieso. Sie betreiben bereits Elektrotankstellen und wollen vor allem das Angebot an Schnellladesäulen erweitern.

Und das ist – verbessertes Image hin und einkalkulierten Einkauf her – auch gut so. Denn öffentliche Stromladestationen sind hierzulande bislang doch recht dünn gesät. Schnellladesäulen haben sogar Seltenheitswert. Das Handelsblatt hat erst kürzlich verkündet, dass Deutschland bei Ladestationen für Elektroautos noch ein "Entwicklungsland" sei. Wenn die Elektromobilität eine Chance bekommen soll, muss sich das ändern. Und zwar schnell.

Und genau das strebt Aldi Süd nun an. Das ist nicht nur gut für die Zukunft, sondern auch konsequent im Sinne des Unternehmens. Aldi war schon in der Vergangenheit einer der Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Bereits 2015 wurden die ersten Filialen mit Ladesäulen bestückt, heute gibt es an mehr als 50 Aldi-Standorten Elektrotankstellen. Allerdings: Diese stehen bislang nur in Ballungszentren und Innenstädten.

Jetzt will Aldi die Versorgung entlang der großen Hauptverkehrsrouten durch Deutschland sichern und dort 28 Filialen mit Ladesäulen ausrüsten. Dazu müssen wir dann aber doch einige Anmerkungen loswerden. Zum einen will Kaufland – immerhin ein direkter Wettbewerber – bis Anfang 2019 mehr als 100 Schnellladestationen betreiben. Und hätte damit, zumindest was die reinen Zahlen betrifft, die Nase vorn. Zum anderen zeigt ein Blick auf die Karte, dass die geplanten Stromtankstellen an den Hauptverkehrsrouten vor allem in Deutschlands Westen und Süden liegen. Profitieren werden die Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9. Vom Land dazwischen spricht ohnehin keiner.

Der Grund für das regionale Ungleichgewicht ist ebenso traurig wie banal: Aldi Nord macht bei der Aktion nicht mit. Aber die beiden Familienzweige sind ja, wie man hört, ohnehin nicht gut aufeinander zu sprechen. Doch es gibt noch einen anderen Wermutstropfen. Die Nachfrage nach Stromtanken ist nach wie vor – sagen wir es mal so: überschaubar. Aldi Süd jedenfalls registriert pro Station durchschnittlich gerade einmal vier bis fünf Ladevorgänge – pro Öffnungstag. Wofür Aldi natürlich nichts kann. Sondern die Politik. Die gerade dabei ist, das Thema Elektromobilität im Tiefschlaf zu verpassen. Wenn das mal kein böses Erwachen gibt …

2. Jul 2018

Autofahrer wollen Solarstrom tanken
Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft

Knapp ¾ der deutschen Autofahrer sind dafür, Solarenergie auszubauen, damit Elektroautos klimafreundlich mit Ökostrom fahren können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Auftrag gegeben hatte. Die Umfrage zeigt zudem, dass 90 Prozent der Autofahrer, die für eine Anschaffung eines Elektroautos grundsätzlich bereit sind, ihr E-Mobil am liebsten mit Solarstrom tanken würden. Lediglich acht Prozent ist es egal, aus welcher Quelle der Strom zum Laden des Elektrofahrzeuges stammt.

"Sinn und Erfolg der Elektromobilität hängen entscheidend von einem stärkeren Ausbau der Solarenergie und der Ladeinfrastruktur ab", so kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW, die Umfrage. Die u.a. auch belegt, dass für vier von zehn Autofahrern die Anschaffung eines Elektroautos eine Perspektive darstellt.

Aber natürlich gibt es auch Skeptiker, was die E-Mobilität angeht. Die entscheidenden Gegenargumente für sie sind die zu geringe Reichweite, ein fehlendes flächendeckendes Netz an Ladesäulen und der hohe Anschaffungspreis. Für ⅔ der befragten Autofahrer sind Förderprogramme für ein flächendeckendes Netz an Ladestationen das richtige Mittel, um Elektromobilität zu unterstützen. Mehr als jeder zweite Autofahrer spricht sich für höhere Kaufprämien und Steuerrabatte für Elektroautos aus und befürwortet eine schnelle Umstellung von öffentlichen Fahrzeugen auf Elektrobetrieb.

6. Feb 2018

Vernetzung total
Wie Mobilität in der Stadt von morgen aussehen kann

Alle sprechen vom Smart Home. Manche inzwischen sogar von der Smart City. Die Internetplattform von Elektronikpraxis fragt sich nun ganz konkret, wie Mobilität in der Stadt von morgen aussehen kann. Antworten darauf fand die Redaktion auf der in Las Vegas soeben zu Ende gegangenen CES, der Consumer Electronics Show – für Technik-Fans die Messe schlechthin. Dort präsentierte Bosch ein ganzheitliches Anzeige- und Bedienkonzept in einem speziellen Vorführfahrzeug auf Basis eines Cadillac Escalade.

Die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug bildet demnach künftig das Human Machine Interface. In erster Linie soll es das Fahren stressfreier und sicherer machen. Eine Innenraumkamera und ein Sprachassistent erkennen den jeweiligen Fahrer und laden automatisch seine persönlichen Einstellungen für die Sitzposition und die Innen- und Außenspiegel. Per Sprachsteuerung oder Bedienfeld mit haptischem Feedback bedient der Fahrer Infotainment, Navigation und Klimafunktionen, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

Mobilitätsdienste leiten ihn ohne nervige Suche zu einer freien Ladesäule oder einem freien Parkplatz. Andere Dienste warnen automatisch vor Falschfahrern auf der Strecke oder lösen bei einem Unfall selbsttätig einen Notruf aus. Auch Staus sollten dann kein Problem mehr darstellen: Das System leitet einfach an ihnen vorbei.

Ein vernetztes Fahrzeug eröffnet weitere Möglichkeiten künftiger Mobilität – es ist immer online und mit dem Smart Home und seiner Umgebung verbunden. Miteinander vernetzte Fahrzeuge können auch untereinander kommunizieren und sich in kritischen Situationen gegenseitig warnen, etwa beim Stau hinter einer Kurve.

Auch vernetzte Trucks sind inzwischen keine Spielerei mehr. Flottenmanager können dann nicht nur die Logistik der gesamten LKW-Flotte optimieren, sondern auch bei einzelnen Fahrzeugen die Technik überwachen und vor Ausfällen warnen, noch bevor sie passieren. So lassen sich ungeplante Reparaturen vermeiden, Werkstattaufenthalte verkürzen und letztlich die Zuverlässigkeit von Transporten erhöhen.

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