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Smarte Technik macht's möglich – Energiesparen im Winter

Trotz aller düsteren Vorhersagen: Die Erwärmung die Erdatmosphäre macht zwischendurch immer mal wieder Pause. Dann rieseln die Flocken hernieder, die Scheiben der Autos frieren zu und wir freuen uns, dass der Winter da ist. Allerdings nicht uneingeschränkt. Denn die kalte Jahreszeit macht ihrem Namen alle Ehre und versorgt uns Mitteleuropäer eben auch mit Kälte. Die ist meist polaren Ursprungs oder kommt direkt aus Sibirien. Dagegen heizen wir bekanntlich an. Was wiederum mit Kosten verbunden ist. Deshalb stellen sich viele die bange Frage, schon lange bevor der Frost so richtig klirrt: Wie kann ich im Winter Heizkosten sparen?

Inzwischen stellt die Technik, die gerade am Bau in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht hat, zahlreiche Lösungen bereit, auch für die Sanierung: hochgedämmte Fenster und Türen, Dach- und Fassadendämmung, eine Wärmepumpe und vieles mehr. Doch auch smarte Technologien können dazu beitragen, dass Heizenergie gespart wird. Wer seine eigenen vier Wände entsprechend nachrüsten will, ist mit einem Funk-Bussystem gut beraten, etwa mit dem neuen eNet SMART HOME, das Gira in Kooperation mit anderen namhaften Herstellern anbietet. Wer neu baut oder kernsaniert, sollte sich für ein kabelgebundenes System interessieren, beispielsweise KNX, der herstellerunabhängige und weltweit gültige Standard.

Wird das KNX System über einen Gira HomeServer gesteuert, lässt sich ein zentrales Energiemanagement einrichten. Durch das intelligente Zusammenwirken unterschiedlicher Gewerke und Geräte sowie die zeit- und bedarfsabhängige Steuerung wird Energie nur dann genutzt, wenn sie gebraucht und wo sie gebraucht wird.

So ist beispielsweise eine energieeffiziente Einzelraumregulierung realisierbar. Hierbei wird für jeden Raum ein eigenes "Profil" erstellt. Darin ist festgelegt, zu welchen Zeiten geheizt werden soll. So wird das Badezimmer nur morgens und abends erwärmt, das Wohnzimmer dagegen ab dem späten Nachmittag usw. Zudem lässt sich die jeweilige Raumtemperatur individuell festlegen. Alle diese Komponenten garantieren eine Temperaturregelung, die sparsam ist und sich exakt an die Bedürfnisse der Bewohner und ihre Nutzungsgewohnheiten anpasst. Zudem ist sichergestellt, dass die Heizung niemals unnötig in Betrieb ist.

Mit einem KNX System lässt sich die Temperatur zudem bedarfsabhängig steuern. Das System kann erkennen, ob die zur Verfügung gestellte Vorlauftemperatur zu hoch oder zu niedrig ist. Die Informationen dafür liefern Temperatursensoren und Stellmotoren an den Heizungsventilen, außerdem wird die Außentemperatur mit einbezogen. Nach Auswertung der Daten wird die Vorlauftemperatur automatisch korrigiert. So ist im gesamten Haus eine optimale Energieausnutzung gewährleistet – das ganze Jahr über.

Auch die Sonne lässt sich in die Temperaturregelung mit einbeziehen. Voraussetzung ist das intelligente Zusammenspiel von Jalousien und Heizung: Bei Sonnenschein werden die Jalousien hochgefahren und die Heizleistung entsprechend minimiert. Selbst Türen und Fenster lassen sich integrieren. Über Tür- und Fensterkontakte registriert das KNX System, wenn und wo eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Anschließend regeln sich die Heizkörper in diesem Raum automatisch herunter. Erst wenn alle Fenster und Türen wieder geschlossen sind, fährt die Heizung hoch. So ist sichergestellt, dass niemand mehr "zum Fenster hinausheizt" – und dass zugleich jeder Raum immer warm genug ist.

Bei aller Intelligenz und automatischen Regelung ist und bleibt der Mensch ein wichtiger Faktor – auch beim Heizen. Studien zeigen, dass sein Energiesparverhalten geschärft wird, wenn er die Verbrauchsdaten immer im Blick hat. Dazu erfasst und speichert der Gira HomeServer kontinuierlich die Betriebs- und Verbrauchsdaten für sämtliche Energieverbräuche, also auch für Strom, Gas oder Heizöl. Anhand übersichtlicher Diagramme lässt sich die Entwicklung des Verbrauchs das ganze Jahr über bequem verfolgen. Starke Abweichungen vom Durchschnittsverbrauch zeigt die Energieampel an – dann kann man sein Verbrauchsverhalten anpassen.

Wer mehr zum Thema erfahren will, kann sich hier unsere Broschüre "Energiesparen mit Gira" herunterladen.

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