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Zukunft für Ambient Assisted Living – Intelligent Wohnen im Alter

Wer das Smart Home im Sinn hat, denkt dabei meist an junge, technikaffine Nutzer. Das ist richtig – doch das wird sich ändern. Das zumindest prognostiziert das Internetportal www.elektroboerse-handel.de. Zwar sei das Thema Ambient Assisted Living – also altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben – bei älteren Zielgruppen im Moment noch eine Nische. Doch verschiedene Quellen sagen voraus: das Smart-Home-Segment "Gesundheit und betreutes Wohnen" wird bis 2022 um 57,8 Prozent wachsen – angetrieben vom demografischen Wandel und dem daraus resultierenden immer älteren Bevölkerungsdurchschnitt.

Es ist müßig, über diese Zahl zu spekulieren. Tatsache ist, dass intelligentes Wohnen im Alter enorm viel Potenzial besitzt. Und dafür gibt es gute Gründe. Vielen älteren Menschen ist es enorm wichtig, ein eigenständiges Leben in ihren eigenen vier Wänden zu führen. Dabei entwickeln sie ein hohes Sicherheitsbedürfnis, besonders wenn sie alleine wohnen. Altersgerechte Assistenzsysteme helfen ihnen dabei und erfüllen dieses Bedürfnis. Dabei müssen solche smarten Anwendungen gar nicht speziell auf die ältere Generation zugeschnitten sein – oftmals sind es 'kleine' Lösungen, die für alle Altersgruppen einen praktischen Nutzen haben.

Zum Beispiel Bewegungs- und Präsenzmelder im Innen- und Außenbereich der Wohnung oder des Hauses. Über Sensoren registrieren sie selbst geringste Positionsveränderungen und schalten dann zuverlässig Licht. Damit entfällt die Suche im Dunkeln nach einem Lichtschalter. Statistiken belegen, dass ältere Menschen überproportional häufig nachts stürzen – auf dem Weg ins Bett oder ins Bad. Der Grund: Es wurde kein Licht eingeschaltet.

Ein Panikschalter kommt dem Sicherheitsbedürfnis ebenfalls entgegen. Denn mit ihm kann man in realen oder vermuteten Gefahrensituationen sofort alle Lichter im Haus anschalten, Rollläden nach oben fahren oder die Videoüberüberwachung einschalten. Das hilft, wenn die Bewohner beispielsweise das Gefühl haben, dass noch wer im Haus ist oder jemand ums Gebäude schleicht.

Smarte Lösungen beugen auch vor Gefahren beim Verlassen des Hauses vor. Ist die Beleuchtung, sind Herd, Heizung, Waschmaschine und das Bügeleisen wirklich ausgeschaltet? Auch sie können automatisch abgeschaltet werden, wenn die Haustür ins Schloss gefallen ist.

Wer mehr Sicherheit und Komfort in den eigenen vier Wänden möchte, ist mit einem Bussystem bestens versorgt. Es gibt sie kabelgebunden in der Wand verlegt und als Funksysteme. Mit ihnen lässt sich auch von der Ferne überprüfen, ob die Haushaltsgeräte wirklich ausgeschaltet sind. Wenn nicht, lassen sie sich auch von unterwegs abschalten – ganz einfach per App.

Auch offengebliebene Fenster lassen sich so nachträglich noch schließen – mit dem schönen Nebeneffekt, dass die Heiz- und Stromkosten sinken, während das Sicherheitsgefühl steigt. Die moderne Elektroinstallation bietet zahlreiche clevere Lösungen an. Wer sie kennenlernen möchte, sollte einen Fachmann aufsuchen: den Elektromeister vor Ort. Er kennt nicht nur die verschiedenen Systeme und Produkte, sondern er berät auch – kompetent und herstellerneutral.

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