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Smart Up Your Life – Datensicherheit im Smart Home

Datensicherheit ist für viele Bauherren und Renovierer ein echtes Hemmnis, wenn es darum geht, die eigenen vier Wände intelligent zu machen. Medienberichte haben in jüngster Vergangenheit dazu beigetragen, diese Unsicherheit noch zu steigern. Was also ist dran an der Datensicherheit im Smart Home? Oder vielmehr: an der fehlenden Datensicherheit?

Wer die Sendung "plusminus" der ARD am 15.02.2017 gesehen hat, dem muss es eiskalt den Rücken heruntergelaufen sein.  Da öffnen Einbrecher aus der Ferne Türen und Internet-Kriminelle hacken installierte Webcams. "So einfach haben es Einbrecher" lautete denn auch der Untertitel der Sendung. Wirklich? Nicht ganz – oder zumindest nicht so einfach, wie in der Sendung dargestellt. Denn dort wurden die elementarsten Sicherheitsregeln nicht beachtet und nicht eingehalten.

Doch so einfach wollen wir es Cyberkriminellen nicht machen. Und das geht relativ leicht, wenn man einige Grundregeln beherzigt. Am besten orientiert man sich am Internet, das ja per se als "unsicherer" Ort empfunden wird. Niemand käme heute noch auf die Idee, ohne Firewall und Anti-Viren Software im Netz zu surfen. Diese Sicherheitsgrundeinstellung im Kopf müssen Nutzer nur auf das Smart Home übertragen.

Konkret sollte jeder Smart Homer sichere Passwörter verwenden und keinesfalls die von den Herstellern mitgegebenen einfach weiter nutzen. Außerdem ist es dringend erforderlich, Passwörter regelmäßig zu aktualisieren. Apropos Aktualisierungen: Sämtliche im Smart Home eingesetzte Software oder installierten Betriebssysteme müssen mit Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden. Auto-Update Funktionen erleichtern dies.

Außerdem sollten nicht nur einzelne Sicherheitselemente installiert werden. Im Smart Home mit seinen vernetzten Geräten ist es erforderlich, dass ein Gewerke übergreifendes und damit durchgängiges Sicherheitskonzept realisiert wird, das keine Lücken aufweist. Denn Lücken sind immer Sicherheitslücken.

Außerdem sollte das Netzwerk durch eine Firewall abgesichert sein, so dass kein Unbefugter die Daten und Signale mitlesen oder sich gar einloggen kann. Auf jeden Fall zu empfehlen ist die Einrichtung eines Virtual Private Networks (VPN). Hier wird die Verbindung von außen in das Smart Home durch einen Tunnel geschützt, der den Einblick in und Zugriff auf vertrauliche Daten verhindert.

Auch Funknetzwerke lassen sich inzwischen gut absichern. Dafür sind jedoch höhere Sicherheitsstandards erforderlich. Wer über offene WiFi-Netze kommuniziert, sollte diese verschlüsseln, etwa mit WPA2 + AES.

Und was viele vergessen oder übersehen:  Eine sorgfältige, fachgerechte Installation ist die grundlegende Voraussetzung für ein verlässliches Netzwerk im intelligenten Haus. Damit sollte ein Fachmann des eigenen Vertrauens beauftragt werden. Das kann beispielsweise der entsprechend geschulte Elektromeister um die Ecke sein. Wer Datenschutz im Smart Home ernst nimmt, sollte ihn gezielt auf das Thema Sicherheit ansprechen. Und die Gelegenheit nutzen, mit ihm den Schutz der eigenen Privatsphäre vertraglich zu vereinbaren.

Wer diese einfachen Grundregeln beherzigt, hat aus seinem Smart Home noch kein zweites Fort Knox gemacht. Aber ein sicherer Ort ist es allemal. Denn in einem sind sich echte und virtuelle Einbrecher sehr ähnlich: Wenn sie nicht schnell Erfolg haben, brechen sie ihr Vorhaben ab und wenden sich anderen Zielen zu.

Übrigens: Zum Thema Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home haben wir auf unserer Homepage eine eigene Seite speziell für Bauherren und Endkunden eingerichtet:

https://www.gira.de/service/bauherren/datenschutz.html

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