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Politik fördert Elektromobilität – Ladestationen bald Pflicht?

Noch machen sich Elektroautos auf Europas Straßen rar. Der erklärte Wille der Politik ist es, das zu ändern. Nur über Mittel und Wege ist man sich uneins. Wohl deshalb kommt das Elektroauto momentan nicht so recht vom Fleck. Interessant ist, was der Spiegel nun erfahren haben will: Künftig soll beim Hausbau eine Auflademöglichkeit für Elektroautos installiert werden. Das zumindest legt der Entwurf für eine Änderung des EU-Energieeffizienzpakets nahe.

Demnach müssten Einfamilienhäuser über mindestens eine entsprechende Vorverkabelung verfügen, bei größeren Gebäuden muss wenigstens einer von zehn Parkplätzen mit einer festen Ladestation ausgestattet sein. Von diese Regelung betroffen wären Neubauten ebenso wie Sanierungsobjekte. Sie soll spätestens im Jahr 2023 in Kraft treten.

Nun mag man einerseits kritisieren, dass die Politik hier eine Technologie vorantreibt, ohne zu wissen, ob und wann sich dafür ein Markt ergibt. Andererseits sollte der Elektrofachmann das Thema im Auge behalten. Denn wenn die Politik diesen Markt erzwingt, dann öffnet sie ihn zwangsläufig auch für das Elektrohandwerk! Laut Informationen des Spiegel belaufen sich die Kosten pro Ladestation immerhin „auf bis zu 75.000 Euro“. n-tv weist zu Recht darauf hin, dass so teuer lediglich sogenannte Supercharger kommen würden, die Elektroautos innerhalb von 20 Minuten komplett laden können. „Konventionelle Modelle dagegen sind bereits ab 1.000 Euro aufwärts zu haben.“ Trotzdem: Ein Teil dieser Summe würde dann in Richtung Handwerk fließen.

Hier geht es zum Artikel auf spiegel online
Hier geht es zum Artikel auf n-tv.de

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