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ArcDate 2016 – Wieviel Trend verträgt modernes Bauen?

Denn auch beim Smart Home offenbaren sich Widersprüche. Einerseits gibt es den Wunsch nach einem vernetzten Heim, das mehr Wohnkomfort und höhere Sicherheit verspricht. Andererseits existiert die Angst, die Technik im Gebäude nicht mehr zu beherrschen oder keine Datensicherheit mehr zu besitzen.

Die ArcDate versuchte, Auswege aus diesem Dilemma aufzuzeigen: eine Synthese zwischen den Extremen. Das richtige Maß, die Balance zu finden ist das Ziel. Wie solch innovative Lösungen für das Wohnen von morgen aussehen können, zeigten die verschiedenen Vorträge, die sich um 4 Megatrends im Bauen gruppierten: Individualisierung des Lebens und Wohnens, Konnektivität im Smart Home, Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sowie die Ansprüche und Bedürfnisse der Silver Society, die manche auch Best Agers nennen. Gemeinsamer Nenner war die Erkenntnis, dass die Lösung nicht in einzelnen Produkten liegt, sondern in passenden Systemen.

Gira ging der Frage konkret am Beispiel von Konnektivität im Smart Home nach. Der Vortrag von Helmut Frank, Leiter Key-Account Management Süd / Leiter Hospitality International, basiert auf der Erkenntnis, dass sich die Vernetzung im eigenen Heim künftig noch verstärken wird, einfach weil sie Grundbedürfnisse der Bewohner erfüllt. Doch auch sie pendelt zwischen zwei Extremen: Die einen wollen immer und sofort informiert werden, die anderen aber eben nicht – sondern nach ihren eigenen Bedürfnissen.

Wo liegt hier die goldene Mitte? Sie liegt in individuellen Lösungen, die auf die jeweiligen Wünsche der Bewohner zugeschnitten sind. Und weil in einem Gebäude meist mehrere Menschen wohnen, muss dieses sich auf die Individualität jedes Einzelnen einstellen können.

Technisch ist das ohne weiteres möglich. Wenn die Haustür zweimal abgeschlossen wird, erkennt das Gebäude, dass seine Bewohner außer Haus sind und schaltet automatisch in einen Energiesparmodus. Dabei wird die Vorlauf- und Brauchwassertemperatur des Heizkessels abgesenkt, es werden alle Lichter ausgeschaltet, die Fenster automatisch geschlossen und ausgewählte Verbraucher vom Netz getrennt.

Auch die Bewässerung des Gartens geschieht von ganz allein: Auf Grundlage der Messdaten einer Wetterstation, Bodenfühlern in der Erde und der Wettervorhersage aus dem Internet erfolgt die Bewässerung exakt nach Maß. Meldet das System, dass die Zisterne leer ist, schaltet es auf Frischwasser um und der Hausherr wird informiert.

Fazit von Helmut Frank: Für ein Smart Life braucht das Smart Home Systeme, die Individualisierungen ermöglichen, konnektiv zu Fremdsystemen und überdies intelligent verknüpfbar sind. Kurz: Systeme, wie sie Gira auf KNX- und Funk-Basis anbietet.

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