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Bei KNX-Installationen Planungsfehler vermeiden – SI Klaus Geyer gibt Tipps in der „de“

Um eines vorweg klarzustellen: Obwohl Klaus Geyer immer wieder Fehler „ausbügeln“ muss, rät er dem Elektrohandwerk keineswegs von der Gebäudeautomation ab. Im Gegenteil, denn er sieht sie zu Recht als Wachstumsmarkt mit enormen Zukunftspotenzialen. In dem Interview möchte der System-Integrator aus Eckental bei Nürnberg vielmehr das Handwerk „für die Anforderungen sensibilisieren, die im Bereich Gebäudeautomation bestehen.“ Und das geht am besten, wenn man die Fehler durchgeht, die bei KNX-Installationen immer wieder gemacht werden. Und Tipps gibt, wie sie sich vermeiden lassen.

Was Klaus Geyer aufgefallen ist: Bei vielen Gebäuden sind Planung und Projektierung entweder komplett kostenlos oder aber zu niedrig kalkuliert. Aus seiner jahrelangen Erfahrung gibt Klaus Geyer Hilfen nicht nur zur Kalkulation, sondern auch Empfehlungen zu Planungsgesprächen und der darauf aufbauenden Vorplanung. Hier geht es natürlich auch um die Kalkulation, also ums Geld. Damit die Kosten im Rahmen bleiben, so der Ratschlag von Klaus Geyer, sollten KNX-Installationen gerade im privaten Wohnungsbau auf alles verzichten, was nicht genutzt wird oder nicht sinnvoll ist. Speziell bei Planungsgesprächen muss der Elektromeister auf das Thema Datensicherheit im vernetzten Heim vorbereitet sein, weil es bei Bauherren und Renovierern präsent ist.

Problematisch ist, dass bei vielen Projekten eine grundlegende Struktur fehlt, die vor jeder Programmierarbeit stehen muss – etwa Funktionslisten, Pflichten- und Lastenhefte oder Signallaufpläne. Außerdem gibt es gar keine oder nur eine lückenhafte Dokumentation von KNX-Projekten. Das macht es schwer bis unmöglich für jeden, sich später mit der KNX-Anlage zu beschäftigen.

Werden allein diese typischen Fehler vermieden, ist ein KNX-Projekt in der Regel auf einen guten Weg gebracht. Und deshalb gibt es keinerlei Gründe, warum der Elektrofachmann sich diesen Wachstumsmarkt entgehen lassen sollte. Zumal er auf Hilfe zurückgreifen kann: Das von Gira aufgesetzte Konzept der System-Integratoren ist eigens dafür gedacht, so Klaus Geyer, „sich zumindest bei den ersten Projekten unter die Arme greifen zu lassen.“ Ganz wichtig dabei: Der System-Integrator programmiert nur, er installiert aber nicht und verkauft dem Bauherren auch keine Hardware. So entsteht letztlich eine win-win-win-Situation – für den Elektromeister, den SI und natürlich auch für den Bauherren.

Hier geht es zum Interview mit Klaus Geyer
Hier gibt es eine Suchmaschine für die Gira System-Integratoren

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