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Neue Studie: Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich ein Smart Home

Wer sich überlegt, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Smart Home zu bauen oder das bestehende Wohneigentum dahingehend umzurüsten, hat konkrete Pläne. Und nicht nur Träume im Kopf. Diese Pläne werden bald reifen und zum Bedarf werden – und das Elektrohandwerk ist gut beraten, diesen Bedarf abzurufen. Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und das Werben um die Smart Home-Interessierten hat längst begonnen.

Da gibt es zum einen die Telekommunikationsunternehmen und Energieversorger, die lautstark in den Ring gestiegen sind. Und zum anderen all jene, die laut „Smart Home“ schreien und doch nur Insellösungen anbieten können, etwa eine Jalousiesteuerung oder eine schaltbare Steckdose. Wichtig für den Elektromeister ist: Nur er hat das Know-how, umfassende Systemlösungen zu planen, zu parametrieren und zu installieren. Das muss er interessierten Bauherren und Renovierern unbedingt klarmachen, hier kann er seine Beratungskompetenz ausspielen.

Ein ganz wichtiges Argument neben den Systemlösungen, die sich immer und ohne baulichen Aufwand ausbauen und aktualisieren lassen: Die vernetzte Haustechnik ist auch finanziell eine smarte Idee. Dieter Jurgeit, Vorsitzender der PSD Bank, rechnet vor, dass ein Smart Home zunächst Mehrinvestitionen bedeutet, diese sich aber durch Einsparungen wieder hereinholen lassen, etwa beim Energieverbrauch.

Nicht in Cent und Euro umrechnen lassen sich dagegen „smarte“ Faktoren wie gesteigerter Wohnkomfort und mehr Sicherheit durch vernetzte Technik. Bauherren und Renovierern sind aber auch diese sehr wichtig und sollten im Beratungsgespräch thematisiert werden.

Ein Teilergebnis, das bei der Studie zu erwarten war: Je jünger die Gruppe der Befragten ist, umso höher ist die Affinität zu Smart Home-Lösungen. Bei den 18 bis 25-jährigen liegt sie bei sage und schreibe 76 Prozent. Das heißt aber nicht – und das ist ein weiteres schönes Ergebnis von „Wohneigentum und Baufinanzierung“ –, dass sich Menschen in den fortgeschrittenen Jahren nicht für moderne Technik im eigenen Zuhause interessieren. In Gegenteil: In der kaufkräftigen Altersgruppe 45 bis 55 sind es noch satte 69 Prozent.

Hier geht es zur Studie

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