Esstisch mit Blick in den Garten

Smarte Wetterstation: Urlaubsfeeling im Haus mit Seeblick

Smarte Wetterstation: Urlaubsfeeling im Haus mit Seeblick

Alles im Griff: Die smarte Wetterstation bildet mit Heizung und Solarpanels ein smartes Klimasystem

  • Die smarte Wetterstation misst Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung aus vier Richtungen
  • Alle erfassten Wetterdaten werden übersichtlich auf Touchscreen oder Tablet übertragen
  • Die Gira KNX Wetterstation erkennt beispielsweise zuverlässig ein Unwetter und veranlasst dann die passenden Aktionen – wie das Hochfahren der Jalousien

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und draußen ist optimales Badewetter. Am See oder im Freibad können Sie sich abkühlen und entspannen, aber was ist, wenn Sie stattdessen im Home Office arbeiten müssen? Bei hochsommerlichen Temperaturen kann Ihnen schon mal die Konzentration zum Arbeiten fehlen. So ergeht es auch einem Bauherrn am Bodensee. Sein Arbeitszimmer liegt in einem vollverglasten Obergeschoss, das sich sehr schnell aufheizt. Um dennoch einen kühlen Kopf zu bewahren, investierte der Hausherr in ein intelligentes Klimasystem: Eine smarte Wetterstation, die Heizungsanlage, Solarpanels und Klimaanlage sind dort mit der anderen modernen Technik vernetzt. Wie in dem Haus mit großen Panoramafenstern automatisch die richtige Temperatur herrschen kann, zeigt ein Besuch in dem Haus am Bodensee.

Eine eigene smarte Wetterstation überwacht das Klima im luxuriösen Anwesen

Der Weg in das luxuriöse Anwesen, mit großen Fensterfronten und Zimmern, führt durch den Garten mit Pool und Wasserspiel. An warmen Sommertagen schützen elektrische Jalousien die Räume vor zu viel Sonneneinstrahlung, damit die Temperatur nicht so stark im Haus ansteigt. Besonders praktisch: Die Jalousien sind mit der smarten Wetterstation verbunden, sodass diese ihre Messwerte direkt an den Sonnenschutz weiterleitet und der daraufhin hoch- oder runterfährt. Im Winter übernimmt die smarte Wetterstation eine andere Rolle im Klimasystem des luxuriösen Hauses: Dann werden die Räume nicht durch die Sonne erwärmt, sondern mit der Heizung. Dabei unterstützt sie die smarte Wetterstation, indem die Station die Heizung über sinkende Außentemperaturen informiert und diese ab einer vordefinierten Gradzahl anfängt zu heizen. Zusätzlich überprüft die smarte Wetterstation mit einem Globalstrahlungssensor den Energieertrag der Solarpanels, um dem Bauherrn mögliche Störungen schnellstmöglich zu melden.

Wie funktioniert die smarte Wetterstation?

Bei der Planung des Smart Homes hat sich der Bauherr zusammen mit dem Architekten Hartmut Matzke für die Installation eines KNX Systems entschieden. Eines der Hauptmerkmale dieser Smart-Home-Lösung ist, dass die vernetzten Geräte über ein spezielles Kabel, was parallel zur Stromleitung verlegt wird, kommunizieren. Die Gira KNX Wetterstation Plus ist jeweils einmal an der rechten und einmal an der linken Hauswand angebracht - damit entgeht ihr kein Wetterwechsel. Von beiden Hausseiten kann die smarte Wetterstation optimal eine Reihe von Wetterdaten erfassen: Sie misst die Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Windrichtung, Außentemperatur, Dämmerung, relative Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und mit vier Sensoren richtungsabhängig den Sonnenstand. So erfasst die KNX Wetterstation zum Beispiel die Außentemperatur und Windgeschwindigkeit und sendet diese an die Touchscreens Control Client 9 und 19, auf denen der Hausbewohner seine gesamte vernetzte Technik auf einen Blick sehen kann.

Gira KNX Wetterstation Plus

Gira KNX Wetterstation Plus

Alles richtet sich nach dem Wetter

Die Gira Wetterstation kann wahlweise an einem Fahnenmast oder am Haus befestigt werden. Quelle: Gira

Wohlfühltemperatur über die Control Clients einstellen

Auf den Touchscreens erscheint eine visuelle Darstellung des Hauses mit allen vernetzten Smart-Home-Geräten. Dann kann der Hausherr zum Beispiel das Heizungssymbol auswählen und seine Wohlfühltemperatur im Wohnzimmer und Bad einstellen und gleichzeitig den Energieertrag der Solaranlage bewerten.

Flur mit Control Client 19 auf dem die Haustechnik zu sehen ist

Gira Control 9 und Gira Control 19

Heizung, Jalousie und Licht zentral mit einem Gerät steuern

Smart Home auf einen Blick: Über den Gira Control 19 kann jede smarte Anwendung im Haus gesteuert werden. Quelle: Ulrich Beuttenmüller für Gira

KNX Wetterstation im Zusammenspiel mit den Jalousien

Ebenso kann der Hausbewohner dort die aktuelle Position der Jalousien am Fenster erkennen. Bemerkt die Wetterstation zum Beispiel einen Wetterwechsel anhand relativer Luftfeuchtigkeit, dem Sonnenstand und der Temperaturentwicklung, reagieren die Jalousien sofort, indem sie automatisch hoch- oder runterfahren. Das erleichtert dem Hausherrn die Arbeit, weil er nicht ständig auf die Wetterlage achten muss.

Das smarte Haus am Bodensee ist nur ein Beispiel dafür, wie es in einem verglasten Wohnhaus auch im Hochsommer mit intelligentem Klimasystem angenehm kühl sein kann. Die smarte Wetterstation von Gira kann dabei ein zentraler Bestandteil sein, die es dem Hausbewohner ermöglicht, auch bei wärmeren Temperaturen konzentriert im Home Office zu arbeiten.