
Gira wurde 1905 in Wuppertal gegründet und begann zunächst mit der Auswertung eines Patents für Kippschalter. 1910 verlegte Gira den Standort nach Radevormwald. In den 30er Jahren führte sich das Unternehmen mit dem berühmten Doppelriegel-Drehschalter als Schalterlieferant mit herausragender Qualität ein und entwickelt seitdem sein Sortiment mit immer neuen zeitgemäßen Produkten und Lösungen erfolgreich weiter.
Heute beschäftigt Gira rund 1.000 Mitarbeiter.
Heute beschäftigt Gira rund 1.000 Mitarbeiter.
Die Zukunft im Blick - 100 Jahre Gira
Innovation weist den Weg in die Zukunft: Bereits 1903 konstruiert Richard Giersiepen eine Weiterentwicklung des Tumblerschalters und lässt sie patentieren. Diese Erfindung bietet daraufhin für ihn und seinen Bruder Gustav Giersiepen den Anlass, ein Unternehmen zu beginnen. Am 1. August 1905 gründen sie die Firma "Gebrüder Giersiepen, Fabrik von Apparaten für elektrische Beleuchtung". In zwei gemieteten Räumen in Wichlinghausen (heute ein Stadtteil von Wuppertal) läuft die Produktion von Lichtschaltern und weiteren Teilen für die Hausinstallation an. Fünf Jahre später wechselt das Unternehmen nach Radevormwald. Seit 1964 heißt es Gira.

100 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte: Sie erweist sich heute als die konsequente Entwicklung vom Schalterhersteller zum Systemanbieter. Im Jahr 2005 feiert Gira Jubiläum und hat die Zukunft fest im Blick.

Technischer Fortschritt und hohe Gestaltungskompetenz sind Konstanten, die sich durchgängig in der Unternehmensgeschichte von Gira beobachten lassen. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der 1966 vorgestellte Flächenschalter, der Maßstäbe setzt, denen bald alle namhaften Schalterhersteller folgen. Dieses Foto diente als Werbebild zum Flächenschalter im Katalog von 1970.

1970 beginnt die exklusive Zusammenarbeit mit dem Designer Professor Odo Klose, der zunächst einen äußerst flachen Sensorschalter entwickelt, aus dem dann Mitte der 70er Jahre ein komplett neues, sehr erfolgreiches Programm abgeleitet wird: S-Komfort.Mit dieser Anzeige stellt Gira 1977 das S-Komfort- Programm in englischsprachigen Fachzeitschriften vor.

Die Architekten als Ansprechpartner werden für Gira immer wichtiger. Mit Beginn der 80er Jahre wünschen sie sich Schalter und Steckdosen, die zu den klaren Farben der Kunststoff-Türgriffe von Hewi passen. Der Designer Professor Odo Klose entwirft daraufhin den Schalter S-Color, der 1985 in zahlreichen Farben auf den Markt kommt. Hier zu sehen ist das Titelbild der Broschüre zu S-Color von 1985.

Eine weitere technische Innovation von Gira ist die Integration von komplexen Funktionen in die 58er Unterputzdose, wie beispielsweise beim Gira Unterputz-Radio und jüngst beim Gira Türkommunikations-System. Die konsequente Einbindung der Türkommunikation in die Schalterwelt ermöglicht die Installation aus einer Hand in einem einheitlichen, anspruchsvollen Design. Der rasche Markterfolg beweist die Schlüssigkeit auch dieser Idee. Abbildung: Produktbeispiele aus dem Schalterprogramm Gira Esprit Rahmen Glas schwarz.
